Montag, 14. November 2022

RC Rennsport: RCK Challenge in Chemnitz

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Zum gestrigen Rennen der RCK Challenge hatten die Jungs vom RC Car Chemnitz eingeladen. Ein neues Streckenlayout erwartete uns vor Ort. Für den AMC-Gera / ElsterRacingWorksTeam starteten dieses Mal Mirko und Norbert in der FWD-Challenge und ich in der GT-Challenge. Für die GT-Challenge hatte mir Mirko wieder meinen XRAY T4’14 startklar gemacht. Beim letzten Rennen in Herrenhaide hatte ich leider die Frontlippe meiner ZooRacing BWOAH zerstört. Und die ersten Trainingsrunden in Chemnitz zeigten mir, dass ein Fahren ohne die Frontlippe zwar möglich, aber völlig sinnfrei ist. Eine neue Karo ist in Vorbereitung. Also trainierte ich den ganzen Samstag mit der Protoform Vittoria. 

Es war okay, doch mein Kopf wollte die andere Karosse. Um es mal vorweg zu nehmen: Das Podest im Rennen der GT-Challenge-Klasse wurde schließlich komplett mit der ZooRacing BWOAH gestellt. Ja okay, die Jungs hatten es einfach auch drauf, wenn ich ehrlich bin. Am Rennsonntag wurden die GT-Challenge-Fahrer für die Vorläufe in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich durfte in der vermeintlich etwas stärkeren Gruppe mitfahren, sah dabei allerdings das Fahrerfeld stets von hinten. Nach den drei ausgetragenen Vorläufen fand ich mich auf Rang 9 von 12 ein. Klingt zwar nicht sonderlich toll, aber tatsächlich war ich mit der Position zufrieden. Ich hatte mir im Vorfeld schon so etwas in der Art ausgerechnet. Und ich wollte diese Position auch unbedingt halten. Im B-Finale hieß es für mich dann Startposition 2. Der erste Finallauf war eher so in Richtung „Kopf hoch“ abzuhaken, denn nach vier Runden war für mich Schluss. Nach eigens verschuldetem Crash ohne Fremdbeteilung war mein Servo kaputt. Mein persönlicher Schrauber Mirko richtete dieses Problem aber bis zu meinem nächsten Finallauf wieder. Der Anfang des zweiten B-Finales in der GT-Challenge war etwas turbulent. Und ich blieb im Chaos erst einmal hängen. Doch ich konnte mich aufrappeln. Und nach vorn aufholen. Ich konnte mich zurückrunden. Doch dann hing ich erst einmal hinter René, der auf Rang 2 lag, fest. Einige Runden lang und ich dachte schon, mir geht die Zeit aus. 

Doch dann war da eine Lücke und ich kam hindurch, ohne Fremdkontakt. Zumindest berichtete mir Mirko das hinterher so, denn ich bekomme diesen Augenblick nicht mehr so bildlich vor mein inneres Auge. Zumindest war ich ab diesem Überholzeitpunkt so nervös. Mir kribbelte es am ganzen Körper, und zwar so ein Kribbeln der unangenehmen Art. Jedenfalls entschlüpfte mir dann „Ist es denn nicht bald mal vorbei, ich kann nicht mehr.“ Und just in diesem Moment hieß es, das Rennen ist beendet. Ich war jedenfalls fix und fertig, auch wenn es sich „nur“ um einen zweiten Platz im B-Finale drehte. Der dritte Finallauf war auch nicht fehlerfrei meinerseits. Aber scheinbar von den anderen Fahrern auch nicht. Denn ich konnte den zweiten Platz sicher ins Ziel bringen, auch wenn ich dafür nicht wirklich rumtrödeln konnte. Nach drei B-Finalläufen hieß es für mich Rang 2, was in der Tageswertung für mich Rang 9 bedeutete. Das B-Finale gewann Frank. Gegen ihn hatte ich nichts entgegenzusetzen. Etwas froh bin ich, dass Karl und ich keine Rangeleien auf der Strecke hatten. Denn so abgebrüht bin ich nicht, dass ich diesem kleinen Charmeur etwas entgegensetzen könnte. In der GT-Challenge gewann Nico vor Thomas und Matthias. Herzlichen Glückwunsch an Euch. Die FWD-Challenge hatte es vom Zusehen her etwas in sich. Wobei ich sagen muss, dass es nicht wirklich eine Augenweide war. Es war so krampfig, kann man das so ausdrücken? Aber für schönes Fahren gibt es hier ja keine Punkte. Es gewann Steffen vor Mirko und Julius. Norbert kam auf Rang 4 ins Ziel. Auch Euch herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. 

Ich bedanke mich natürlich beim Ausrichter des Rennens, dem RC Car Chemnitz. Danke für die tolle Verpflegung. Holger, der Kuchen. Sensationell. Liebe Grüße an Deine Frau. Ich danke allen, die mit vor Ort gewesen waren und das Wochenende zu einem erlebnisreichen gemacht haben. Und natürlich danke ich Mirko fürs Reparieren und das Gut-Zureden. Und vielen lieben Dank an Norbert, dass Du den Sonntag bei einem gepflegten Drei-Gang-Menü bei der Kette mit der Krone hast mit uns ausklingen lassen.

Mein nächstes Rennen steht dann in nicht mehr ganz zwei Wochen zur LE Trophy in Leipzig an. Leider ist dies wieder ein Rennen mit einer Parallelveranstaltung, zu welcher ich zumindest gern hingeschaut hätte. Aber wenn ich in Leipzig selbst fahren kann, dann nehme ich doch lieber diesen Termin mit.

 

Liebe Grüße
Jana

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