Sonntag, 29. Mai 2022

Nähprojekt: Top „Asgard“ – Stoffabbau Master 2022

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Gestern habe ich auf der Seite meiner zauberhaften Karolin von KaroSews ein kleines Spiel gesehen, welches ich hier in diesem Beitrag gern fortführen möchte. Denn so könnt Ihr, wenn Ihr mögt, etwas mehr über mich erfahren. Mein Name steht für:

J wie jung und dynamisch – *hust*. Zumindest wäre ich das gern. Für immer. Ja, ich gebe zu, ein bisschen Angst habe ich vor dem Älter werden. Ja, sogar vor der Zahl an sich. Bei den ganzen RC-Rennen steht dann teilweise schon die Altersklassifikation „Senioren“ dahinter. Puh, für mich ist das ganz schön hart.

A wie Achtziger-Kind – für mich die beste Periode in Bezug auf Musik. Auf Radiomusik. Es ist noch ehrliche Musik. Mit Gefühl. Mit Gesang. Mit Instrumenten. Auch wenn da schon das Herumexperimentieren am PC anfing. Dabei haben mich auch meine Eltern geprägt. Damals war es sicherlich noch moderne Musik. Doch sie lief rauf und runter bei uns. Zum Glück waren es keine Schlager. Und mit der heutigen Musik kann ich tatsächlich zum Großteil überhaupt nichts anfangen. Die lasse ich dann eher so über mich ergehen.

N wie nerdig – oder eher nervig? Ich bin ein Fan von Superheldenfilmen und -charakteren. Ich schlafe in Star Wars Bettwäsche. Und ich liebe Sitcoms sowie Crimeserien. Teilweise wäre ich gern ein Teil des Lebens der Nerds in der Sitcom mit dem verrückten Wissenschaftler, der gar nicht verrückt ist, da er ja von seiner Mama hinsichtlich dessen getestet wurde.

A wie allzu streng mit mir – ich bin mein größter Kritiker, denke ich. Einmal hinsichtlich meines Äußeren. Schon immer. Ich sage nur: Kinder sind manchmal – gemein, um es sehr milde auszudrücken. Zumindest in meiner Schulzeit. Das prägt fürs Leben. Und ich mag meinen Bauch nicht. Es wäre halt einfach schön, wenn er nicht da wäre. Dabei sehe das wahrscheinlich nur ich so streng. Denn selbst meine Kardiologin meinte zu mir, dass meine Figur absolut zu mir passt. Und weniger ist auch nicht unbedingt gesund. Naja, vielleicht sagt sie es auch nur, damit ich mir keine Sorgen darüber mache. Und dann bin ich noch streng mit mir was Leistung angeht. Wenn man ein Handicap hat, möchte man dies überspielen, indem man immer besser ist, als die Anderen, ohne, dass auf Dich im Besonderen Rücksicht genommen wird. Doch das ist Blödsinn. Denn es wird immer Jemanden geben, der besser ist als Du. Das heißt ja nicht, dass Du dann auf dieser Ebene schlecht bist. Ihr seht, im Grunde sind diese Dinge in meinem Kopf angekommen, doch die Umsetzung scheitert gewaltig.

Donnerstag, 26. Mai 2022

Nähprojekt: Boho-Top „Carneol“

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Als wir am vergangenen Sonntag vom Rennen in Bad Berneck zurückkehrten, haben wir am späten Nachmittag noch einen Stopp beim goldenen M in Eisenberg auf einen Kaffee eingelegt. Ja, und es gab noch ein Eis. Im besagten Schnellrestaurant gab es einen Mitarbeiter, der nur so vor guter Laune sprühte. Ja, tatsächlich. Das war regelrecht ansteckend. Mirko fragte ihn dann – direkt, wie er manches Mal ist – ob er gerade erst mit seiner Schicht angefangen hätte. Da kam der Mitarbeiter an unseren Tisch, ich schätze ihn in etwa auf unser Alter, und meinte, er behandle alle Menschen so, wie er gern behandelt werden würde. Und wenn es auch nur von einem zurückkommt, hat sich sein Tag gelohnt. Er zeigte dann auf sein rechtes, lädiertes Auge und erzählte uns etwas von seinem Unfall. Und dass man die Tage genießen sollte. Und das erinnerte mich so sehr an meine eigene Geschichte. Ich bekam auch sofort Gänsehaut, weil mich seine Geschichte gerührt hat und gleichzeitig so glücklich machte. Diese kleinen Dinge sind für mich die Größten. Danke an das goldene M in Eisenberg für diesen Mitarbeiter.

Dienstag, 24. Mai 2022

Nähprojekt: Boho-Top „Carneol“

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Da habe ich mir doch gestern den ersten Sonnenbrand des Jahres geholt. Nur ganz leicht. Nur etwas rötlich. Dabei war es scheinbar gar nicht so warm. Schließlich musste ich mir ab und zu eine Jacke überziehen. Aber meine Nase und auch mein Dekolleté haben etwas abbekommen. Mal unter uns: Ich bin so ein absoluter Sonnencrememuffel. Ich mag die Produkte einfach nicht. Nicht vom Duft her. Nicht von der Konsistenz. Nicht vom Hautgefühl. Und glaubt mir, als Kosmetikjunkie habe ich da schon so Einiges ausprobiert. Natürlich ist es leichtsinnig, darauf zu verzichten. Aber ich möchte mich ja auch wohlfühlen.

Sonntag, 22. Mai 2022

Nähprojekt: Sonnenkleid „Topas“

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Frisch zurück vom Lauf zur Tonisport Onroad Series in Bad Berneck. Es war ein tolles Wochenende, auch wenn es nicht so lief, wie ich es mir vorgestellt hatte. Denn tatsächlich habe ich zum ersten Mal ein Rennen für mich abgebrochen. Nach den Trainings- und Qualifikationsläufen gestern habe ich dann für mich entschieden: Nein, ich mache morgen nicht weiter. Es hat mir selbst keinen Spaß gemacht. Und sicherlich hat es den anderen Fahrern mit mir auch keinen Spaß gemacht. Die Rennklasse war mir einfach zu schnell. Ich habe einfach keine Linie gefunden. Keine Fahrweise. Und ja, ich finde, man muss sich auch eingestehen können, wenn etwas eine Nummer zu groß ist. Auch wenn ich nicht gern aufgebe. Das war eben der Zwiespalt. Doch wer weiß, vielleicht bin ich ja irgendwann so weit, und ich kann es noch einmal probieren.

Mittwoch, 18. Mai 2022

RC Rennsport: RCK-Challenge in Höckendorf

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Nach wochenlanger Pause für mich kam ich am vergangenen Wochenende wieder in den Genuss eines RC-Rennens. Der MSC Höckendorf hatte zur RCK-Challenge geladen. Mirko und ich traten natürlich wieder für den AMC-Gera /ElsterRacingWorksTeam an. Ich startete in der GT-Challenge, Mirko in der FWD-Challenge. Bereits am Samstag wurde ordentlich trainiert. Outdoor ist noch mal eine andere Hausnummer. Früh am Morgen war die Strecke noch rutschig. Und ich fühlte mich völlig lahm. Es wurde über den Tag einen Tick besser, gegen Mittag kam Wind und mit ihm die Pollen auf die Strecke. Doch im Laufe des Nachmittags besserte sich dies und auch meinen Zeiten wurden etwas besser. 

Dienstag, 17. Mai 2022

Nähprojekt: Basic-Shirt „Hanne“

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Mein Zahnarztdilemma – oder: Warum bekomme ich immer ausgerechnet dienstags Zahnschmerzen? Wobei, es sind ja keine Zahnschmerzen an sich, sondern es ist immer mein Zahnfleisch am hinteren Rachenraum, welches sich entzündet. Dieses Phänomen habe ich so alle drei Jahre. Und dann gleich mit angeschwollenen Lymphknoten. Und wer Zahnschmerzen kennt, weiß, wie gaga man dabei im Kopf ist. Und zur Ruhe kommt man erst recht nicht. So hatte ich eine echt unruhige Nacht. Ab 4:00 Uhr ging dann gar nichts mehr mit Schlaf oder auch Ausruhen. Wenigstens hat sich mein Katerli zur Beruhigung an mich gekuschelt. Und warum nun Dilemma? Es ist so, dass bei uns im Ort die meisten Zahnärzte dienstags um Mittag herum schließen. Ich habe gleich heute früh meine Hauszahnärztin angerufen – da hieß es dann, sie haben nur bis 12:00 Uhr auf, das wird heute nichts mehr. Ich habe dann für morgen einen Termin ab 10:00 Uhr bekommen. Doch das halte ich nicht aus bis dahin. Und dennoch wusste ich schon, dass es wieder eine Misere auf der Suche nach einem Zahnarzt hier vor Ort wird. Ich rief dann reihum die Zahnarztpraxen an, einige nehmen nicht ab, bei anderen ist gleich der Anrufbeantworter dran, von anderen bekomme ich eine Absage, weil sie ja – Ihr könnt es Euch denken – ab Mittag schließen. Heute ist nun das dritte Mal in den elf Jahren, in denen ich hier lebe, dass ich absolut verzweifelt auf der Suche nach Hilfe bin bzw. war. Denn zum dritten Mal muss die Zahnarztpraxis aus meinen Kinder- und Jugendtagen im Wohnort meiner Eltern herhalten. Das heißt, mein Mann fährt mich nach seinem Feierabend dann durch die Gegend und bringt mich zum Zahnarzt. Jedenfalls danke ich dieser Zahnarztpraxis so sehr, dass sie mir immer hilft. Sie sieht es als Aufgabe an, auch nicht Gesunde zu behandeln. Verblüffend. Übrigens habe ich Null Angst vor Zahnärzten, da sind Frauenärzte mir viel suspekter.

Sonntag, 15. Mai 2022

Nähprojekt: Shirt „Topas“

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Dieser Beitrag sollte eigentlich schon gestern online gehen. Doch leider ging mir die Zeit aus. Training mit den kleinen Autos, dann Heimfahrt – und schwupps, war es schon 23:00 Uhr. Und ich wollte ja irgendwann auch mal noch schlafen. Wenn ich schon sonntags 4:00 Uhr wieder aufstehen muss. Soviel vorweg an dieser Stelle: Ich bin heute im Rennen Siebte geworden. Das ist zwar nicht ganz Mittelfeld, sondern ein Platz dahinter. Vom Ergebnis her bin ich topp zufrieden. Im Laufe der Woche werde ich mehr zum Rennen berichten.

Freitag, 13. Mai 2022

Nähprojekt: Basic-Shirt „Hanne“

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In diesem Beitrag möchte ich die Gelegenheit nutzen und mich bei Lissi rund um Konfetti Patterns bedanken. Danke, dass ich zum ersten Mal für Dich nähen durfte. Danke für Dein Vertrauen. Und danke für den tollen Austausch. Und auch ein großes Dankeschön an das Probenähteam. Es war und ist immer noch eine tolle Runde.

Donnerstag, 12. Mai 2022

Nähprojekt: Sonnenkleid „Topas“

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Wenn neue Nähprojekte anstehen, gibt es in den einzelnen Gruppen meist eine kleine Vorstellungsrunde. So lernen wir Mädels uns ein klein Wenig kennen. Ab und zu erwähne ich dann auch mein Alter, wenn ich mich vorstelle. Die liebe Sabrina von der zauberhaften Seite Fadenmaidle meinte dann vor kurzem zu mir – so frei zitiert: Jana, Du bist 40??? Ich hätte Dich auf Anfang 30 geschätzt. Liebe Sabrina, you made my day. Und Du hast vollkommen Recht. Ich habe mich natürlich vertan. Ich bin doch erst 25. Schön wär’s. Denn das wäre ich tatsächlich immer noch sehr gern.

Samstag, 7. Mai 2022

Nähprojekt: Jeggings „Granat“

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Vor genau zwei Wochen konntet Ihr dieses Outfit bereits auf Facebook und Instagram betrachten. Und ich habe Euch versprochen, dass ich Euch in den „nächsten“ Tagen etwas mehr dazu berichten werde. Es sind jetzt ein paar mehr „nächste“ Tage geworden. An diesem Wochenende vor zwei Wochen stand für Mirko ein Rennen in Halle an und ich war natürlich als moralische Unterstützung mit dabei. Und natürlich um zu quatschen. Jedenfalls kam das Outfit, insbesondere die Jeggings, richtig gut an. „Granat“ ist einer meiner Lieblingsschnitte. Er stammt aus der Feder von Anni Early Creative. Und just am Samstag vor zwei Wochen habe ich dann Anni auch gleich geschrieben, dass die Hose echt gut ankommt. Ich müsste die Männer ordentlich ablenken, damit Mirko gut durchkommt. Und Anni meinte dann zu mir, ich soll mal ordentlich mit den Hüften wackeln, damit mein Schatz auch gewinnt. Gesagt, getan. Naja, zumindest hat Mirko das Rennen gewonnen. Ob es an meinem Hüftschwung lag, sei mal dahingestellt. Oh je, ich lach mich gleich schlapp. Aber egal, das Ergebnis zählt.

Montag, 2. Mai 2022

Nähprojekt: Hoodie „Asgard“

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Vor gut einer Woche habe ich mal wieder einen Stadtbummel durch die Hallenser Innenstadt gemacht. Ich hatte ja während meines Studiums und auch danach für insgesamt zehn Jahre in Halle gewohnt. Viele Geschäfte haben gewechselt. Einige sind aber auch geblieben. So auch mein damaliges Stammkosmetikgeschäft. Ihr wisst schon, diese grüne, französische Marke. Ich war sehr oft dort, allein schon, weil ich mir dort immer eine Kosmetikbehandlung gegönnt hatte einmal im Monat. Doch dann zog ich aus Halle weg. Und ich bestellte alles über das Internet. Natürlich habe ich es mir vor einer Woche nicht nehmen lassen und habe dem Laden einen Besuch abgestattet. Und nach ein paar Minuten sprach mich eine Verkäuferin an. Und meinte zu mir: Sie waren schon eine Weile nicht hier, oder? Viele Jahre? Ihren Namen – den weiß ich jetzt nicht mehr so genau. Eventuell Zimmermann oder so? Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie baff ich war. Ich bin vor über zwölf Jahren das letzte Mal in diesem Geschäft gewesen. Und die herzliche Dame kannte sogar noch meinen Namen. Und dann quatschten wir noch ein Weilchen. Hach, war das schön.

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