Montag, 23. August 2021

Buchrezension: Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo „Der Tintenfischer“

 

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Über das Buch
Nach dem großen Erfolg von „Der freie Hund“, dem ersten Band der Krimireihe:

Commissario Morello kehrt aus dem menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien

Antonio Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und er erkennt, welches Ausmaß an Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben.

(Quelle: Klappentext des Buches Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo „Der Tintenfischer“)

Über die Autoren
Wolfgang Schorlau
lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den zehn „Dengler“-Krimis „Die blaue Liste“, „Das dunkle Schwiegen“, „Fremde Wasser“, „Brennende Kälte“, „Das München-Komplott“, „Die letzte Flucht“, „Am zwölften Tag“, „Die schützende Hand“, „Der große Plan“ und „Kreuzberg Blues“ hat er die Romane „Sommer am Bosporus“ und „Rebellen“ veröffentlicht. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis, 2012 und 2014 mit dem Stuttgarter Krimipreis sowie 2019 mit dem Stuttgarter Ebner Stolz Wirtschaftskrimipreis ausgetzeichnet.

Claudio Caiolo wurde in Sizilien geboren und besuchte 1988 bis 1993 die Theaterschule Avogaria in Venedig. 1996 zog er nach Stuttgart und gründete mit Holger Krabel die Theatergruppe LaoTick und schrieb, inszeniert und spielt viele Theaterstücke für Kinder und Erwachsene. Zusammen mit Stefan Jäger schrieb er mehrere Drehbücher für Filmproduktionen und wirkte in vielen Fernsehfilmen als Schauspieler mit.

(Quelle: Klappentext des Buches Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo „Der Tintenfischer“)

Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304
Erscheinungsdatum: 10.06.2021
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Preis: 16,00 Euro

Schauplatz Venedig – was wir uns als romantisch und beschaulich vorstellen wird uns Leser im Buch „Der Tintenfischer“ von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo schnell als Illusion genommen. Denn nach nur einer kurzen Einführung geht es auch schon rasant her. Und mal unter uns: Genauso mag ich das auch. Dabei werden im Kriminalroman gesellschaftspolitische Probleme auf das Geschehen projiziert, die man analog beispielsweise auf Deutschland wie eine Schablone legen könnte. Es geht um Geflüchtete, deren Ausbeutung. Es geht um Schlepperbanden, um die Mafia. Alles geht Hand in Hand ineinander. Daran erkenne ich auch die gut recherchierten Hintergründe der Autoren. Den ersten Teil der Romanreihe habe ich bisher nicht gelesen. Für das Verständnis von „Der Tintenfischer“ ist das auch nicht zwingend notwendig. Neben einer scheinbar rauen Schale des Kommissars Antonio Morello spielt der weibliche Gegenpart von Anna Klotze die Hauptrolle. Klar, dass dabei auch von beiden die menschlichen Seiten zum Vorschein kommen. Für mich ist „Der Tintenfischer“ von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo rund, perfekt abgestimmt. Schauplatz, Hintergrund und die Gefühlswelt passen einfach zusammen. Zudem mag ich den Schreibstil unheimlich gern. Man spürt hier eine Sprachgewandtheit, die mir doch in manchen Büchern fehlt.

 

(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. Hello! Great post. Very interesting and inspiring.
    Your blog is amazing. It's nice to read it, but I have to translate it into my own language :) I will be happy to come here and read!
    All the best! Greetings from Poland!

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  2. Hallo,
    danke für den tollen Buchtipp. Interessant dass es in Venedig spielt, dort waren wir vor ein paar Jahren mal. Empfand es aber weder als romantisch noch als beschaulich, war einfach total überlaufen. LG, Janina

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    1. Guten Morgen Janina, das kann ich mir auch gut vorstellen. Das Buch spielt allerdings während der Ausgangssperre in Venedig zu Coronazeiten. Da kann man wahrscheinlich auch nicht genießen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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