Donnerstag, 22. April 2021

Buchrezension: Silke Böschen „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“

 

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Über das Buch

GEGEN ALLE WIDERSTÄNDE
Die amerikanische Kolonie im Dresden des 19. Jahrhunderts: Zu den reichen Amerikanern gehört auch Florence de Meli. Sie ist der umschwärmte Mittelpunkt der High Society. Zum Leidwesen ihres Ehemannes – er tobt vor Eifersucht. Er schmiedet einen Komplott und lässt sie für verrückt erklären. Florence landet in der Irrenanstalt. Doch sie kämpft für ihre Kinder und Gerechtigkeit. Ihre abenteuerliche Reise führt sie quer durch Europa bis nach New York. Eine Scheidungsschlacht beginnt …

(Quelle: Klappentext des Buches Silke BöschenTräume von Freiheit – Ferner Horizont“)

Über die Autorin
Silke Böschen wurde in Bremerhaven geboren. Nach einem Zeitungsvolontariat und dem Journalistik-Studium arbeitete sie viele Jahre als Fernsehmoderatorin in der ARD. Sie war das Gesicht des Politik-Magazins „Kontraste“. Zuvor führte sie – als zweite Frau überhaupt – durch die „ARD-Sportschau“. Nach Stationen in Berlin und Frankfurt lebt sie nun mit ihrer Familie in Hamburg, wo sie als Fernsehreporterin unterwegs ist. „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“ ist nach dem erfolgreichen Debüt „Träume von Freiheit – Flammen am Meer“ ihr zweiter Roman. Bei ihren aufwendigen Recherchen entdeckt Silke Böschen in Archiven und alten Zeitungen längst vergessene Geschichten aus dem 19. Jahrhundert. In ihrem neuen Roman lässt sie ein schillerndes Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte wieder lebendig werden.

(Quelle: Klappentext des Buches Silke BöschenTräume von Freiheit – Ferner Horizont“)

Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 510
Erscheinungsdatum: 07.04.2021
Verlag: Gmeiner Verlag
Preis: 16,00 Euro

Schon lange hatte ich kein Buch mehr in der Hand, wo ich irgendwie nicht wollte, dass es jemals aufhört. Sei die Geschichte der Handelnden auch noch so tragisch in manchen Teilen – ich habe es dennoch irgendwie genossen, durch die Schauplätze zum Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Jahrhundertwende hinein zu wandeln. „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“ von Silke Böschen spielt so ziemlich genau einhundert Jahre vor meiner Geburt. Und ich muss sagen, was sich in den einhundert Jahren alles geändert hat, ist enorm. Es ist nicht alles besser geworden, aber dennoch kann ich für mich behaupten, ich bin froh, dass ich genau jetzt lebe und eben nicht damals. Auch wenn manche Dinge doch schillernd nach außen hin erscheinen. Im Verbogenen lauern die misslichen Umstände. Und genau diese greift die Autorin bis ins kleinste Detail perfekt recherchiert auf. Ich möchte gar nicht so sehr auf die einzelnen Protagonisten eingehen, denn diese haben alle ihre guten und auch ihre schlechten Seiten. Atemberaubend schön und manchmal auch abscheulich sind die beschrieben Schauplätze im Roman „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“ dargestellt. Und da ich Dresden als Haupthandlungsort kenne, fühle ich mich mit der Familie de Meli irgendwie verbunden, so, als ob man das Schicksal intensiver spüren könnte. Und auch die Szenerien in den Sanatorien – genauso stelle ich mir diese Heilmethoden von damals vor. Grausam für den Patienten, aber damals auf dem aktuellsten Stand der Forschung. Liebe Silke Böschen, danke, dass Du mich als Leserin in diese Welt geführt hast, in der nicht immer alles Sonnenschein war. Aber ich durfte eine tapfere Frau mit Florence kennenlernen, die damals für das kämpfen musste, was uns heute als schlicht und einfach normal erscheint. Auf jeden Fall möchte ich natürlich nun noch den ersten Band „Träume von Freiheit – Flammen am Meer“ von Silke Böschen lesen, damit ich wieder in diese Welt abtauchen kann.

 

(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. Hach, ich sehne mich auch mal wieder nach einem Buch, bei dem ich einfach nicht will, dass es aufhört! Das hatte ich jetzt leider schon länger nicht mehr... Dabei habe ich immer viel gelesen, aber solche Bücher sind eben die wahren Schätze!

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    1. Guten Morgen, ja, da stimme ich Dir vollkommen zu. Solche Bücher sind so viel wert. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Ich mag Geschichten aus diesem Jahrhundert, wäre bestimmt was für mich. LG Romy

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    1. Guten Morgen Romy, ja, das könnte dann gut passen. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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