Samstag, 19. Dezember 2020

Buchrezension: Dr. Heike Niemeier „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“

 

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Über das Buch
Darf es ein Snack zwischendurch sein? Wie bleiben wir trotz stressigem Berufsleben gesund? Und was haben Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und Ballaststoffe damit zu tun? Dr. Heike Niemeier zeigt uns, dass auch bei der Ernährung die inneren Werte zählen, dass Verbote und Verzicht der falsche Weg sind, und dass kleine Änderungen eine große Wirkung haben können. Unterhaltsam, anschaulich und fundiert erzählt uns die erfahrene Ernährungswissenschaftlerin alles, was wir wissen müssen über das, was in den Einkaufswagen, auf den Tisch und in den Magen kommt. In Geschichten aus ihrem Leben, ihrer Praxis und der Forschung zeigt sie uns, dass wir mit Kalorienzählen weder schlank noch glücklich werden – dass wir es mit der richtigen Erkenntnis aber sein könnten. Früher lernten wir, den Teller leer zu essen, damit die Sonne scheint, heute sagen uns Werbung, Zeitschriften und unser schlechtes Gewissen, was gut ist – obwohl das doch unser Bauch am besten weiß!

(Quelle: tolino eBook Dr. Heike Niemeier „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“, S. 275)

Über die Autorin
Heike Niemeier ist promovierte Ökotrophologin und inzwischen hat auch ihr Vater eingesehen, dass das nicht „studierte Hausfrau“ bedeutet. In ihrer Praxis, in Kursen, Workshops, Seminaren und Vorträgen zeigt sie Menschen täglich, welche wichtigen Weichen sie mit ihrer Ernährung stellen können. Sie isst für ihr Leben gern.

(Quelle: tolino eBook Dr. Heike Niemeier „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“, S. 274)

Format: ePub
Seitenzahl: 368 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 17.12.2020
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Preis: 14,99 Euro

Da ich der Wahrheit meist in Bezug auf das Thema Ernährung nicht wirklich ins innerste ihres Auges blicken möchte, ignoriere ich Ernährungsratgeber. Bisher mit Erfolg. Und dennoch nagt im hintersten, weit versteckten Eckchen des Oberstübchens ein waberndes, schlechtes Gewissen, dass man doch nicht so is(s)t, wie man es sich wünscht. Ich finde meine Figur soweit okay, immer mit dem Gedanken daran, dass es Schlimmeres gibt. Aber sollte man sich so vergleichen? Denn in Wahrheit wäre ich gern in meiner Körpermitte etwas schlanker, mein Bauch stört mich doch schon sehr. Ich habe es mit leichtem Sport versucht, ich wurde fitter, was auch nicht verkehrt ist. Aber an meinen Körperformen änderte sich augenscheinlich nichts. Und die Ernährung? Ich esse viel zu gern, ja ich sündige wirklich des Öfteren. Mit dem Buch „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“ von Dr. Heike Niemeier habe ich mich jetzt getraut, die Scheuklappen abzunehmen und zu erkennen, was ich alles falsch mache. Oder vielleicht erkenne ich ja auch einige Stellen, die ich schon immer richtig in meiner Ernährung anstelle. Zuvorderst sei gesagt: Wenn das Essen Dir gut tut, so ist es erlaubt. Und das ist auch der Tenor des Buches. Aber vielleicht kann man hier und da etwas anpassen, austauschen, was den Gaumen und die körperliche Glückseligkeit ebenso erfreut. Hierbei nimmt uns die Autorin Dr. Heike Niemeier in ihrem Ratgeber „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“ mit an die Hand. Hier und da erkenne ich mich in den Geschichten ihrer Klienten und Patienten sehr genau wieder. Schließlich sind wir mit unseren Problemen nicht allein. Aber auch ein wenig Angst kommt in mir hoch, wenn ich manche Passagen des Buches lese. Denn ich möchte nicht aufgrund meines Genusses krank werden, in welcher Richtung auch immer. Prävention wird in diesem Buch sehr groß geschrieben, bis hin zu detailreichen Tipps, die sich gut in den Alltag integrieren lassen können, wenn man es zulässt. Mich hat das Buch „Essen gut, alles gut: Wie wir wieder lernen, auf unseren Bauch zu hören“ von Dr. Heike Niemeier noch ein Stückweit mehr aufgerüttelt, ja, ich möchte sogar soweit gehen, zu sagen, es hat mich aufgewühlt. Da ich so viele Baustellen an mir und meinem Ernährungsbewusstsein erkenne. Aber durch motivierende Hilfestellungen im Buch kann ich mich hoffentlich an den Ratschlägen entlang hangeln, ohne dass ich hungern, fasten, diäten muss. Denn das würde ich sowieso nicht durchhalten.

 

(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

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