Freitag, 27. November 2020

Buchrezension: Michael Reinbold „Tod im Heidekloster“

 

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Über das Buch
Norddeutschland, 1948. Der Kirchenorganist einer kleinen Gemeinde bei Lüneburg treibt tot im Klosterteich – das Dorf ist in Aufruhr. Alles spricht dafür, dass er ertränkt wurde, doch wer soll dem alten Mann etwas Böses gewollt haben? Um dem etwas behäbigen Polizeibeamten unter die Arme zu greifen, wird der junge britische Offizier Willoughby mit der Lösung des Falls beauftragt. Als „Fremdling“ schlägt ihm allerdings eine Welle des Misstrauens entgegen – bis die Äbtissin des Klosters ihm wertvolle Hinweise liefert. Kann der Mord etwas mit einer mysteriösen Kantate von Bach zu tun haben, die der Organist entdeckt zu haben glaubte? Gemeinsam versuchen Willoughby und die Äbtissin Licht ins Dunkel zu bringen – und geraten selbst in tödliche Gefahr …

(Quelle: tolino eBook Michael ReinboldTod im Heidekloster“, S. 3)

Über den Autor
Michael Reinbold, geboren 1956 in Lüchow, ist als Historiker an einem Landesmuseum tätig. Er studierte in Göttingen Geschichte und Archäologie und wurde 1986 über ein Thema der Stadtgeschichte Lüneburgs promoviert. In seiner Freizeit schreibt er gern und malt mit Vorliebe Kopien der „Alten Meister“. Er lebt mit Frau und Tochter in Oldenburg, Niedersachsen.

(Quelle: tolino eBook Michael ReinboldTod im Heidekloster“, S. 3)

Format: ePub
Seitenzahl: 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 01.04.2020
Verlag: Dotbooks Verlag
Preis: 5,99 Euro

Meine heimliche Liebe zu Kriminalromanen wird durch das Buch „Tod im Heidekloster“ von Michael Reinbold noch einmal bestärkt. Der Roman besticht durch spannende Wortgewandtheit und auch durch eine absolut anschauliche Darstellung der Ereignisse. Das betrifft sowohl das Handlungsgeschehen unter den einbezogenen Personen als auch die Handlungsorte an sich. Die Kriminalgeschichte spielt kurz nach der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Als geschichtlich Interessierte mag ich genau diese historischen Romane sehr gern. Dabei kommt es natürlich darauf an, dass der Autor den Kontext der Handlungen präzise recherchiert hat. Und hierfür hat Michael Reinbold in seinem Kriminalroman „Tod im Heidekloster“ absolutes Talent bewiesen. Selbst kleine Details aus der Zeit werden wiedergegeben, sodass alles im Verlauf der Geschichte dem Leser auch noch mal dynamischer erscheint. Der Kriminalroman handelt von teilweiser Verzweiflung, Intrigen und auch Machtmissbrauch. Aber natürlich ist auch Menschlichkeit und Zusammenhalt zu spüren. Und ganz ehrlich: Der Roman könnte trotz des viele Jahre zurückliegenden Handlungsspielraumes auch perfekt heute, im Hier und Jetzt spielen. Geschichte wiederholt sich. Dennoch hoffe ich, dass sie dies nicht eins zu eins machen wird. Wer als Leser auf historische, spannende Kriminalfälle mit aktuellen Parallelen steht, ist mit „Tod im Heidekloster“ von Michael Reinbold perfekt versorgt. Am besten gefallen mir die historischen Details im Roman. Das habe ich selten so gut dargestellt erleben dürfen.

 

(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

2 Kommentare:

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