Donnerstag, 17. September 2020

RC Rennsport: RCK-KleinSerie in Höckendorf

 

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In den vergangenen Wochen ist Höckendorf bzw. Ruppendorf beinah zu unserer zweiten Heimat geworden. Denn wir haben fast jedes Rennen mitgenommen, was dort in der letzten Zeit ausgetragen wurde. Das nun vorerst letzte Rennen, zumindest für die Outdoor-Saison, stand am vergangenen Wochenende an. Der MSC Höckendorf e.V. lud zur RCK-KleinSerie. Natürlich sind wir, Mirko und ich, bereits am Samstag zum freien Training angereist. Dieses Mal mit im Gepäck: Alex und Sven vom AMC-Gera / ElsterRacingWorksTeam. Ich habe mich so gefreut, dass die Beiden auch mal wieder an einer Rennstrecke Luft geschnuppert haben, wenn auch nur für das Training. Genannt habe ich mich für die GT-Sport-Klasse, in welcher ich mit meinem TAMIYA TT02S an den Start ging. Mirko schnappte sich seinen TAMIYA TA02 und startete damit in der GT2-Klasse. Das Training lief unauffällig, sodass ich für den nächsten Rennsonntag nicht sonderlich nervös war. Die Strecke kannte ich ja nun weitestgehend, auch wenn jeder Renntag etwas Anderes aus so einer Strecke macht. In der GT-Sport-Klasse gingen am Sonntag sieben Starter ins Feld.

Viel hatte ich mir nicht ausgerechnet. Naja, und bereits schon vor dem Start des ersten Vorlaufs passierte dann bei mir das kleine, große Unglück: Ich fackelte den Regler ab. Verpolt beim Akkuanklemmen. Dabei habe ich echt – überheblich, wie ich manchmal bin – gedacht, dass mir das nie passieren wird. Natürlich habe ich das zum Glück nie laut ausgesprochen. Doch ich konnte nie wirklich verstehen, warum das anderen Fahrern passiert. Es ist doch eindeutig, welches Kabel wo an den Akku kommt. Selbst den alteingesessenen Startern passierte dies hin und wieder, was bis dato für mich unverständlich war. Na, nun bin ich auch in diesem Club drin. Und ich muss sagen, das war mir echt peinlich. Auch wenn jeder zu meinte, dass das hin und wieder passiert. Ich kann ja nun auch nicht mehr behaupten, dass mir das nie wieder passieren wird. So sicher bin ich mir da definitiv gar nicht mehr. Wie dem auch sei, der Schaden war angerichtet. Danke an Thomas, der mir mit einem Ersatzregler ausgeholfen hat. Dennoch kam ich nicht pünktlich zum Start des ersten Vorlaufs, sodass ich diesen gar nicht erst gefahren bin. Zum zweiten Vorlauf war mein Auto dann wieder fahrtüchtig – dachte ich zumindest. Es lief auch beinah die vollen fünf Minuten Vorlaufdauer alles rund. Ich konnte mich in dem Lauf sogar bis auf Position 5 vorarbeiten, bis ich dann in den letzten 30 Sekunden ein Vorderrad verlor.

Eindeutig Schrauberfehler meinerseits. Somit wurde ich dann in diesem Lauf 6. Das war ärgerlich, denn es war mehr drin für mich. Im letzten Vorlauf lief dann alles ohne Vorkommnisse, den ich dann mit Rang 5 abschloss. Insgesamt hieß es dann für mich nach den Vorläufen Startplatz 6. Auch okay. Die Finalläufe sollten dann jeweils über acht Minuten gehen. Wenn man nervös ist, ist das eine echt lange Zeit. Und zu lang, wenn man auf einer guten Position liegt und diese einfach nur ins Ziel bringen will. Denn ich war doch tatsächlich in der Lage, mal ein paar andere Fahrzeuge zu überholen. Im ersten Finallauf konnte ich mich zwischenzeitlich bis auf Rang 4 vorarbeiten, doch dann hatte ich einen größeren Fehler, der TAMIYA landete auf dem Dach. Schlussendlich hieß es für mich in dem Lauf Rang 5. Worüber ich mich dennoch irgendwie freute.

Ich habe mal jemanden überholt, der ähnlich schnell war, wie ich. Und in den letzten beiden Finalläufen konnte ich doch dann tatsächlich auch noch jeweils den vierten Rang holen und bis zum Ende halten. Mega. Denn das hieß am Ende des Renntages für mich insgesamt Rang 4. Das ist zwar neben dem Podest. Aber ich bin da schon ein bisschen stolz auf mich. Klar hatte ich schon mal Rang 4 und besser in anderen Rennen erreicht. Da sind dann aber auch nicht mehr Fahrer mitgefahren. Aber dieses Mal konnte ich drei Fahrer hinter mir lassen – und drei vor mir. Ja, ich würde sagen, das war bisher mein bestes Rennen, was ich abgeliefert habe. Sicherlich werden auch wieder Rennen kommen, wo es dann anders läuft, wo ich wieder in meine Unsicherheiten hinein verfalle. Aber dieses Mal habe ich doch tatsächlich mal Fortschritte gesehen. Auch wenn ich hinsichtlich der Technik des Modellbaus an sich nicht glänzen konnte. Mirko hat in der GT2-Klasse am Ende des Tages Rang 2 belegt. Herzlichen Glückwunsch dafür.

Dankeschön an den MSC Höckendorf e.V. Auch wenn es dieses Mal leider insgesamt nicht so viele Starter gab, das Rennen war für mich sehr wertvoll. Danke für die Verpflegung und die doch irgendwie vorhandene gute Stimmung. Natürlich danke ich dem AMC-Gera / ElsterRacingWorksTeam, insbesondere natürlich meinem Mann Mirko. Naja, Du weißt schon: Für alles und so. Ein großes Dankeschön an Thomas vom Racing Center Leipzig. Ohne Deinen Regler hätte ich dieses Rennen nicht erleben dürfen. Und im Nachhinein weiß ich, wie wichtig es für mich war und immer noch ist. Und auch danke an Patrick. Einfach, dass Du immer mit von der Partie bist. Das nächste Rennen steht schon übermorgen beim MSC Herrenhaide an. Dort findet dann das 4 h Rennen von Herrenhaide an. Dort werde ich gemeinsam mit Sven mit meinem XRAY T4 unter dem Teamnamen „Errötendes Pony“ an den Start gehen. Ich freue mich darauf. Danke an Sven, dass Du das auf Dich nimmst.

 

Liebe Grüße
Jana

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