Mittwoch, 17. Juni 2020

Frühlingserwachen: Insektenfreundliches Hochbeet

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Im letzten Jahr hatte ich mir von meinem Mann ein Hochbeet gewünscht. Und diesen Wunsch hat er mir erfüllt, selbstgebaut, versteht sich. Aber mir war von vornherein klar, dass ich den Insekten etwas Gutes tun möchte. Wildblumen mag ich sowieso am liebsten. Bereits im letzten Jahr hatte ich dann schon eine kleine, wilde Wiese in meinem Hochbeet ausgesät. Und von einem auf den anderen Tag haben wir jede Menge Kohlweißlingsraupen vorgefunden. In der Wirtschaft und bei manch einem Kleingärtner sind die Tierchen als Plage angesehen, fressen sie doch, was das Zeug hält. Und ja, das taten sie auch bei uns im Hochbeet. Die Pflanzen, die eher dickere Blätter hatten, waren auf einmal ratzekahl.

Aber das war mir egal. Denn dafür war das Hochbeet doch da. Ich freute mich über den Besuch. Und irgendwann wurden „unsere Kleinen“ dann flügge, sie verpuppten sich und flogen davon. Ein total interessantes und auch wunderschönes Schauspiel. Schließlich hat ja auch jedes Lebewesen seine Daseinsberechtigung. Jede Tier- und Pflanzenart ist für irgendwas nütze. Und so auch die Blumen. Oft gern als Unkraut bezeichnet, wird es immer wichtiger, den Insekten – seien es Schmetterlinge, Bienen, Käfer und alle anderen – aufgrund der Urbanisierung und den Ackerbau abwechslungsreiche Nahrung zu geben. Ich finde daher nicht, dass es Unkraut gibt, sondern nur Nutzkraut – oder eben Wildkräuter. Und natürlich habe ich auch dieses Jahr wieder eine Insektenwiese ausgesät. Dabei war es dieses Jahr lang Zeit kalt, sodass ich erst im April die Aussaat vorgenommen habe.

Und es dauerte auch lange Zeit, bis die Samen dann keimten. Und bis zur ersten Blüte sollten dann doch fast zwei Monate vergehen. Ich habe sowohl ein paar Samen in die Erde meines Hochbeetes gebracht als auch in meine Balkonkästen. Doch in den Balkonkästen ist leider noch nicht soviel los. Aber die Pflänzchen dort sind auch nicht so sehr geschützt. Die Pflanzen wachsen zwar, aber von Blüten ist noch keine Spur zu sehen. Auf meinem Hochbeet geht es nun langsam rund. Die wunderschönen Kornblumen blühen nach und nach auf.

Auch das Johanniskraut rekelt sich langsam. Und diese Blume mit den helllila Blüten, deren Namen ich leider nicht weiß, liegt ganz klar an der Spitze mit ihren Blüten. Vielleicht kann mir hier jemand mit dem Namen auf die Sprünge helfen. Auch anhand der Internetsuchmaschine komme ich nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Ausgesät habe ich in meinem Hochbeet drei verschiedene Samenarten, damit die Vielfalt gewahrt ist.

In der hintersten Reihe meines Blumenbeetes habe ich das LENN & LEVIA „Blütenwunder“ in die Erde gestreut. Das LENN & LEVIA „Blütenwunder“ ist eine mehrjährige Mischung aus Kulturarten und heimischen Wildkräutern, die speziell auf die Bedürfnisse von Bienen, Wildbienen und Insekten aller Art abgestimmt ist. Zum Beispiel sind Margeriten, Schafgarbe, Klee, Kornblumen, Klatschmohn, Thymian, Koriander, Ringelblume und viele weitere Pflanzensamen in dieser Mischung enthalten. Diese Blütenmischung erhaltet Ihr zu jeder Bestellung im LENN & LEVIA Online Shop gratis dazu.

In der mittleren Reihe habe ich die KIEPENKERL Vergissmeinnicht ausgesät. Die ersten Pflänzchen gucken bereits kräftig aus der Erde. Die Blüten lassen noch etwas auf sich warten. Die Blütezeit ist so ungefähr zwischen Juli und August zu erwarten. Leider habe ich die Tüte vom Saatgut bereits entsorgt, da mir damals noch nicht klar war, dass ich über mein Hochbeet schreiben möchte. Daher folgt hier ein Bild des Saatgutes der Bruno Nebelung GmbH.

(Bild: Bruno Nebelung GmbH)

In der vordersten Reihe dürfen sich die Tierchen an der KIEPENKERLSchmetterlingswiese laben. Und hier ist auch echt was los in Sachen Pflanzen. Ich entdecke, Gräser, Kornblumen – auch Flockenblumen genannt –, Johanniskraut. Dill sehe ich und Möhrenkraut. Laut Herstellerangaben sind Dill, Kümmel, Flockenblume, Wiesenmargerite, wilde Möhre, Johanniskraut, Dost, Brennnessel, Thymian, Esparsette, Hornklee, Luzerne, Lieschgras, Ruchgras und Schwingel enthalten. Das Bild stammt wieder von der Bruno Nebelung GmbH.

(Bild: Bruno Nebelung GmbH)

Ein paar einzelne Käferchen und Fliegen habe ich schon auf der wilden Wiese beobachten dürfen. Ganz zu Beginn, als noch keine Blüte in Sicht war, kam auch bereits ein Schmetterling zu Besuch. Doch dieser hat sich scheinbar noch nicht ausreichend satt fressen können. Nun langsam wachsen und gedeihen die Pflanzen. Und ich finde es total spannend, dabei zuzusehen. Jeden Tag öffnen sich dank dem nun wärmeren Wetter immer mehr Blüten und begrüßen das Tageslicht. Ich bin gespannt, was ich in Zukunft noch alles entdecken werde.

 

(Die benannten Produkte habe ich selbst gekauft.)

Liebe Grüße
Jana

8 Kommentare:

  1. Great post. Your blog has very cool content <3

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    1. Thank you so much, my dear. Have a nice weekend. Best regards Jana

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  2. Das hört sich wirklich toll an.

    Liebe Grüße
    Laura

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    1. Guten Morgen Laura, ich danke Dir. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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  3. Hallo Jana,
    wieder mal eine tolle Sache in Deinem Garten. Wir haben auch Klee, Mohn, Ringelblumen und Vergissmeinnicht im Garten und habe auch einen Teil des Rasens nicht gemäht, damit die Bienen Nektar beim Klee finden. Habe ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Nancy

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    1. Guten Morgen Nancy, das finde ich super, dass Ihr den Insekten auch etwas Raum lasst. Meine Eltern konnte ich davon mittlerweile auch überzeugen. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Jana

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  4. Sieht toll aus,da freuen sich die Bienen drüber. LG Romy

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    1. Guten Morgen Romy, gestern waren sogar Junikäfer da. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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