Samstag, 20. Juni 2020

Buchrezension: Mia Sole „Aschenliesel“

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Über das Buch
Ein Märchen aus dem wahren Leben, in idyllischer Bergwelt, zwischen Bauernhof und Wellnesshotel.

„Nur über meine Leiche!“, schreit Alina ihren Vater an, als sie vom Schlachtplan ihrer Stiefmutter Wind bekommt. Nicht genug, dass Olga ihr bereits vor Jahrzehnten den Vater entrissen, und sie mit Hilfe ihrer Tochter Kati zum Aschenputtel des Gasserhofes deklariert hat.
An ihrem vierundzwanzigsten Geburtstag beschließt sie, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen und Vater die Stirn zu bieten.
Wie wäre es, wenn sie ihre Mutter aufsuchen würde, von der sie vor zwanzig Jahren einfach so auf dem Hof zurückgelassen wurde?
Im denkbar ungünstigsten Moment taucht ausgerechnet Mike, der arrogante Erbe des Wellnessschuppens von nebenan, auf.
Warum will er ihr plötzlich helfen, wenn er ihr bereits in der Schule klargemacht hat, dass sie, die „Bauernliesel“, nicht seinem Niveau entsprach? Und wird sie auf sein Angebot eingehen?

(Quelle: Amazon.de*)
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Über die Autorin
Mia Sole schrieb als Kind gerne Detektivgeschichten. Ihr Wunsch, Schriftstellerin zu werden, wurde nicht wirklich ernst genommen, genauso wenig die Alternative als Privatdetektivin zu arbeiten.
Sie reiste ins Ausland, lernte Sprachen und beschränkte sich beim Schreiben auf die Arbeit im Hotel.
Vor zwei Jahren fasste sie spontan den Entschluss, sich ihren Kindheitstraum vom eigenen Buch zu erfüllen. Das Debüt, ein Urlaubsroman, wurde im Sommer 2019 als E-Book und als Taschenbuch veröffentlicht.
Die Arbeit in der Gastronomie sowie die vielen interessanten Menschen, die ihren Weg kreuzen, inspirieren sie, wenn sie Hotelgeschichten schreibt.

(Quelle: tolino eBook Mia Sole „Aschenliesel“, S. 6)

Format: ePub
Seitenzahl:
482 Seiten (Print-Ausgabe)
Preis: 0,99 Euro (Kindle-Preis)

Manch einer mag jetzt denken, „Aschenliesel“ ist ein modernes Märchen. Und ja, das ist es auch. Und es ist noch soviel mehr. Die Autorin Mia Sole besitzt ein sanftes Fingergefühl, wenn sie die Protagonisten Alina und Mike in die Gegenwart setzt und die Parallelen zum fast gleich klingenden Märchen zieht. Dabei wirkt das Buch keinesfalls kitschig, es geht auch mal recht ruppig zu. Ebenso wie es die Märchen auch sind. Manche sind eben doch recht grausam, wenn man so darüber nachdenkt. „Aschenliesel“ beschreibt eine Liebesgeschichte, zwischen zwei gesellschaftlichen Welten. Neudeutsch würde man sicherlich das Ganze in Lower- und Upper-Class unterscheiden. Doch die Liebe sprengt ja bekanntlich alle Konventionen – zumindest im Märchen. Die ganze Geschichte liest sich wunderbar angenehm, irgendwie leicht beschwingt. Und man denkt immer mal zwischendurch: Jetzt aber! Jetzt küssen sie sich. Und dann dauert es doch noch ein Stückchen. Und gegen Ende des Buches, wo man als Leser eigentlich schon weiß, was gleich kommen wird, bahnte sich mein Tränenfluss übermäßig seinen Weg. Ja, ich habe richtig geschluchzt. Hach, war das schön. Und dann auch noch diese ganze romantische Kulisse. Ich liebe ja die Berge. Und genau da würde ich auch wohnen, umgeben von Tieren, die Teil meiner Familie wären. „Aschenliesel“ ist von Mia Sole wunderbar interpretiert und lädt einfach nur malerisch zum Träumen und Abtauchen in eine andere Welt ein.

 

(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder., * = Partnerlink)

Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. Look very interesting. Thank you for sharing.

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    1. You are welcome, my dear. Have a nice Sunday. Best regards Jana

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  2. Guten Abend Jana,
    das Buch klingt malerisch. Danke für Deine Eindrücke. Habe eine sonnige Woche. Liebe Grüße Nancy

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    1. Guten Morgen Nancy, sehr gern. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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