Montag, 4. Mai 2020

Buchrezension: Fiona Kawazoe „Für immer und Sushi?“



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Über das Buch
Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat …
Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt, und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst eingespannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben?

(Quelle: tolino eBook Fiona Kawazoe „Für immer und Sushi?“, S. 3)

Über die Autorin
Fiona Kawazoe/ Winter, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, hegte schon früh eine große Leidenschaft für das Schreiben, und absolvierte noch während der Schulzeit einen zweijährigen Schreiblehrgang. Damals schrieb sie vor allem Fantasy-Kurzgeschichten und konnte bis 2007 durch die Teilnahme an Wettbewerben drei Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichen.

Nach der Schulzeit studierte sie Englisch mit dem Ziel, Übersetzerin zu werden. Später begann sie außerdem ein Psychologiestudium, und schrieb ihre ersten Romane. Nach Abschluss des Studiums zog sie nach Tokyo, wo sie als Sprachlehrerein arbeitete und ihren japanischen Mann kennenlernte.

Seit April 2014 lebt sie wieder in Frankfurt, arbeitet als freuberufliche Übersetzerin und an ihren Romanen.

(Quelle: tolino eBook Fiona Kawazoe „Für immer und Sushi?“, S. 5)

Format: ePub
Seitenzahl: 339 Seiten
Erscheinungsdatum: 12.04.2016
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS

Japan kenne ich bisher nur aus den Medien. Bereisen konnte ich es noch nicht, weder physisch und literarisch. Daher ist der Schauplatz Japans für mich eine komplett neue Umgebung und Erfahrung. Im Roman „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe geht es um die Protagonistin Vanessa, deren Leben in Deutschland etwas aus der Bahn geworfen wurde. Und Knall auf Fall findet sie sich in Japan wieder und beginnt dort, nach und nach ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Und das gelingt ihr außerordentlich gut. Bis hin zum Zweifel, ob sie wirklich wieder nach Deutschland zurück möchte. Wobei ihr die Liebe zusätzlich dazwischenkommt. Der Leser kann die Entwicklung Vanessas vom schüchternen, leicht depressiven Mädchen bis zu einer jungen, selbstbewussten Frau regelrecht spüren. Manches Mal möchte man sie ein klein wenig anschubsen, damit sie endlich in die Gänge kommt. Zumindest ist es mir so ergangen. Aber ich bin ja auch eine ungeduldige Person. „Für immer und Sushi?“ ist eine Geschichte von der Selbstfindung, der Selbstbehauptung und – dem für mich wichtigsten Punkt – der tiefen Freundschaft. Und das aus tiefer Freundschaft und grenzenlosem Vertrauen auch Liebe werden kann, mit all ihren Stolpersteinen, erfahren wir Leser durch Fiona Kawazoe in ihrem Roman „Für immer und Sushi?“ auf liebevolle Art und Weise. Und wer weiß, vielleicht steckt ja hier und da auch etwas Autobiografisches der Autorin zwischen den Zeilen.


(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

2 Kommentare:

  1. Klingt sehr interessant und lesenswert
    Liebe Grüße Leane

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    Antworten
    1. Guten Morgen Leane, ja, das ist es auch. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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