Dienstag, 18. Februar 2020

RC Rennsport: RCK KleinSerie in Marktredwitz



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Nach einer Woche Rennpause stand am vergangenen Wochenende für uns die RCK KleinSerie in Marktredwitz auf dem Plan. Da wir am Samstag in Rudolstadt für den OTC-Lauf, der am kommenden Wochenende stattfindet, trainiert haben, lernte ich mit Mirko die Strecke erst am Rennsonntag kennen. Dafür konnte Norbert schon am Samstag mal das Streckenlayout abfahren. Mir persönlich ist etwas wohler, wenn ich als blutige Anfängerin die Strecke schon vor dem Rennen kenne. Aber manchmal ist das Ins-kalte-Wasser-Springen auch nicht immer so verkehrt. Da macht man sich in der Nacht vor dem Rennen nicht so sehr Gedanken, habe ich festgestellt. 


Gefahren wurde onroad in 5 Klassen. Mirko und ich traten dabei mit unseren TAMIYA TA-02SW Porsche 911 GT2 in der GT2-Klasse an. Zusätzlich ging Mirko in der Gastklasse 17,5T an den Start. Norbert bestritt sein Rennen in der VTA (Vintage TransAM)-Klasse. Zu dritt sind wir am Sonntag 6 Uhr von zu Hause losgereist, damit wir vor dem Rennen noch ein paar Testmeter auf der Rennstrecke drehen konnten. Das Layout der Rennstrecke war kniffelig, hat mir aber dennoch Spaß gemacht. Insbesondere das Infield hatte es in sich. Und dann ging es auch 9 Uhr schon los. Das Starterfeld mit 13 Personen in der GT2-Klasse teilte sich auf 2 Gruppen auf. In meiner Gruppe ging ich in den 3 Vorläufen mit weiteren 6 Startern auf die Strecke. Jeder Vorlauf ging dabei über 5 Minuten. Schnell merkte ich, dass mein wahrer „Gegner“ Alessandro vom MCC Hof e.V. sein wird. Alessandro, 9 Jahre, hatte ich ja bereits im letzten RCK-KleinSerie-Lauf in Plauen kennenlernen dürfen. 


Dort haben wir uns schon super verstanden. Und so natürlich auch in Marktredwitz, schließlich saßen wir auch direkt nebeneinander an unseren Tischen. In meinen Vorläufen hatte ich arge Probleme, und zwar mit dem Kippen meines Fahrzeugs in den Kurven. Das ist übrigens ein Grund, warum ich manchmal nicht ganz so gern mit dem Porsche fahre, sondern lieber mit dem Tourenwagen. Aber am Rande der Rennstrecke habe ich ein, zwei Tipps bekommen, wie ich das Umkippen in den nächsten Rennen vermeiden könnte. Wir werden es ausprobieren. Alles in allem bin ich auf dem 13., den letzten Platz, nach den Vorläufen gelandet, was für mich dann B-Finale hieß. Mirko schaffte es ins A-Finale mit dem Porsche. Norbert war auch nicht so ganz mit seinen Vorläufen zufrieden und landete schlussendlich auch im B-Finale mit seinem VTA. Die Leistungsstärke in diesem Rennen war auch echt hoch. Hut ab. Meine B-Finalläufe mit jeweiliger 8-Minuten-Renndauer bestritt ich dann mit geliehenen Hinterrädern. Thomas, danke hierfür. Ich revanchiere mich bei nächster Gelegenheit. Im ersten B-Finallauf ist Alessandro leider mit technischem Defekt ausgefallen, die anderen beiden Finalläufe verliefen bei uns beiden denkbar knapp, uns trennten jeweils nur wenige Sekunden, mit dem besseren Ende zugunsten von Alessandro. 


Herzlichen Glückwunsch hierfür. Und vielen lieben Dank für die Zweikämpfe, die mir immer das Zittern in die Knie brachten. Das ist übrigens auch das Stichwort: Solange ich frei fahren konnte, das heißt, direkt vor und hinter mir auf der Strecke kein Auto fuhr, fuhr ich relativ sicher, wenn auch nicht unbedingt super schnell. Aber sobald sich von mir ein Fahrzeug zum Überrunden näherte, bekam ich das Flattern. Und da passierten immer wieder die altbekannten Fehler. Und das ärgert mich. Aber es geht sofort immer der Kopf bei mir an: Behindere ihn nicht, mach Dich klein, wo kann er am besten vorbeifahren. Und dann fahre ich unsicher. Am liebsten wäre ich dann mit meinem Fahrzeug Luft auf der Strecke. Dabei sagt Mirko immer, dass ein guter Fahrer beim Überrunden immer einen Weg findet. Ich solle meine Linie so weiter fahren. Irgendwie bekomme ich das noch nicht auf die Kette. Am Ende des Tages hieß es dann für mich Rang 13, das heißt, ich konnte mich im vergleich zum Vorlauf nicht verbessern. Allerdings habe ich in Sachen Zweikämpfe viel gelernt. Denn ich konnte auf der Strecke immer mal wieder an Alessandro vorbeifahren, als auch er mal einen Fehler machte, aber danach kamen dann wieder Fehler bei mir. Was genau ich gelernt habe, weiß ich zwar noch nicht, aber es war zumindest ein verdammt gutes Training. Für Mirko hieß es am Ende des Tages in der Rennklasse GT2 Rang 6, in der 17,5T-Klasse konnte er den hervorragenden 2. Platz auf dem Podest belegen. Herzlichen Glückwunsch hierfür. Wie bereits erwähnt, war Norbert mit seinem Abschneiden beim VTA-Rennen nicht ganz so glücklich. Am Ende des Tages hieß es für ihn Rang 9.


Dieses Mal bin ich übrigens mit einer eigenen Karosse angetreten. Es ist eine Katze drauf *süß*. Vielen lieben Dank an unseren Freund und (Hobby-) Lackierer Alexander. An Dir ist ein Künstler verloren gegangen. Die Karo hat erstaunlicherweise das erste Rennen ohne Schaden überstanden, was ich nicht erwartet hätte. Weiterhin bedanke ich mich natürlich beim MCC Marktredwitz e.V. Mir hat die Veranstaltung trotz meines Abschneidens und eines Leicht-geknickt-Seins direkt nach dem Rennen doch sehr viel Spaß gemacht. Die Orga war super, die Verpflegung topp – mit Käsewienern, einfach lecker. Die Rennleitung hatte immer ein Lächeln im Gesicht und auch immer ein offenes Ohr. Das hat mir schon sehr gut gefallen. Weiterhin danke ich Thomas für die Hinterräder. Ohne diese wäre mein Rennen vorzeitig vorbei gewesen. Da sieht man mal wieder, dass eine gesunde Konkurrenz unter den Fahrern herrscht. Die Hilfsbereitschaft steht trotzdem fast immer vorn an. Dann danke ich Kevin, der uns für ein paar Stunden auf der Rennstrecke besuchen kam. Es hat mich sehr gefreut. Und am kommenden Wochenende sehen wir uns schon wieder in Rudolstadt. Weiterhin bedanke ich mich bei den Fahrern Mirko und Norbert vom AMC-Gera. Ohne Euch wäre so ein Rennen für mich nur halb soviel wert. Wie schon beschrieben, findet das nächste Rennen für mich dann in Rudolstadt mit dem 1:10er 2WD-Buggy, dem KYOSHO ULTIMA RB6.6, im Rahmen des Offroad-Thüringen-Cups statt. Ich bin gespannt, wie es dann läuft. Denn mit dem Buggy fühle ich mich noch weitaus unsicherer als mit den Onroad-Fahrzeugen.


Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. Jana,
    wenn das Kribbeln nicht (mehr) da ist, dann musst du dir ein neues Hobby suchen. 🙂
    Uns (Alessandro und mir) hat es auch viel Spaß gemacht mit dir zu Rachen und freuen uns auf Runde 3, wo auch immer.
    Liebe Grüße von Alessandro und Ralf

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    1. Guten Morgen Ralf, guten Morgen Alessandro, mir war es auch eine Freude, Euch einfach wiederzusehen und Spaß zu haben. Schön war es. Ich danke Euch. Mal sehen, wo wir uns das nächste Mal begegnen. Ich wünsche Euch einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Hallo Jana,
    dann war das doch wieder ein spannender Rennsonntag in Nordbayern. Liebe Grüße aus Singapur
    Nancy :-)

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    1. Guten Morgen Nancy, das war es, in der Tat. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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