Donnerstag, 9. Januar 2020

RC Rennsport: XRS Challenge Leipzig



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Ein aufregendes und auch echt anstrengendes Wochenende liegt hinter mir. Denn die XRAY Racing Series standen auf dem Plan. Und ich bin nicht wie gewohnt mit meinem TAMIYA TA-02SW Porsche 911 GT2 gefahren, sondern mit dem XRAY T4’14 mit 17,5 Turn. Das erste Mal war ich mit einem solch schnellen Rennfahrzeug – im Maßstab 1:10 – unterwegs. Und so richtig lag das Auto mir nicht. Bereits am Samstag sind Mirko, Norbert und ich zum Training angereist. Auch für Norbert war es der erste Rennstart in der Klasse Standard 17,5 Turn. Und genau wie ich fühlte er sich irgendwie nicht ganz so wohl mit dem schnellen Motor. Das Training war für mich also etwas holprig, um es gelinde auszudrücken. Erst nach dem 3. Trainingsstint war ich mir so einigermaßen im Klaren, wie ich mein Rennfahrzeug fahren könnte. Schließlich fährt dieses Fahrzeug auf der Geraden bei voller Geschwindigkeit locker über 50 km/h. Auf der Heimfahrt am Samstag nach dem Training hatte ich irgendwie dennoch ein beklemmendes Gefühl, denn so richtig zufrieden war ich nicht. 


Ich bin eben sehr ehrgeizig und die vielen Fehler ärgern mich dann doch sehr. Am Rennsonntag ging es dann über insgesamt 5 Klassen an den Start. Mirko, Norbert und ich starteten in der Klasse Standard 17,5 Turn als Gastklasse. Insgesamt traten in unserer Rennklasse 12 Starter an, aufgeteilt auf 2 Gruppen. Wie auch am Trainingssamstag lief es eher unrund für mich, aber ich konnte mich von Lauf zu Lauf leicht verbessern, womit ich eigentlich zufrieden sein sollte. Nach den 3 Vorläufen stand ich auf dem 11. Platz, den ich dann auch nach Abschluss der 3 Finalläufe beibehalten habe. Für Mirko hieß es am Tagesende Rang 3, Norbert fand sich auf Rang 8 ein. Mein Ausflug mit dem schnelleren Motor war doch ganz schön nervenaufreibend. Nicht selten zitterten mir die Knie und auch die Hände nach den einzelnen Läufen. 


Hier und da schwebten mir aufmunternde Worte entgegen, wofür ich irgendwie dankbar bin. Ein wenig baut einen das ja dann doch schon auf. Schulterklopfer inklusive. So richtig weiß ich noch nicht, wie ich meinen Rennsonntag einordnen soll. Es lief eben nicht so flüssig für mich, was mich ein Stück weit beschäftigt. Aber ich habe dann auch wieder von vielen erfahrenen Rennteilnehmern gehört, dass ich zuviel erwarte. Und im Prinzip soll der Spaß im Vordergrund stehen. Dennoch habe ich immer wieder die Befürchtung, dass ich mich vollends blamiere, auch wenn wahrscheinlich jeder der RC Rennsportler mal so angefangen hat. 


Wie dem auch sei, der nächste Ausflug mit einem 17,5 Turn Motor ist bereits geplant, allerdings wird es dann ein anderes Auto sein. Und auch das nächste Rennen steht bereits dieses Wochenende für mich in den Startlöchern. Dann findet das nächste Rennen der RCK KleinSerie in Plauen statt, wo ich wieder mit meinem Wohlfühlfahrzeug, dem TAMIYA TA-02SW Porsche 911 GT2, an den Start gehen werde.



An dieser Stelle danke ich wieder einmal meinem Mann Mirko für seine Nervenstärke mir gegenüber. Ich glaube, an diesem Wochenende war es nicht ganz so einfach mit mir. Weiterhin bedanke ich mich beim Racing Center Leipzig, insbesondere Thomas und Karsten, die mich immer wieder zwischendurch motiviert haben. Vielen lieben Dank auch für die tolle Verpflegung. Der Nudelsalat ist immer wieder ein Highlight bei Euch.


Liebe Grüße
Jana

2 Kommentare:

  1. Hallo meine Liebe,
    wie toll ist das denn? So ein Wochenende würde ich auch gerne mal erleben, das macht bestimmt mega viel Spass;=)
    Liebe Grüße aus Stuttgart
    Isa
    www.label-love.eu

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    Antworten
    1. Guten Morgen Isa, so ein Wochenende ist schon toll. Aber speziell in Leipzig war es dieses Mal echt anstrengend für mich. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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