Freitag, 17. Januar 2020

RC Rennsport: RCK-KleinSerie in Plauen



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Ein vollgepacktes Rennwochenende liegt hinter mir. Daher komme ich auch erst heute dazu, vom 2. Rennen des vergangenen Wochenendes zu berichten. Nachdem der Verein um den AMC-Gera am Samstag einen Großeinsatz zum 4-Stunden-Rennen in Chemnitz bestritten hatte, stand dann am Sonntag für Mirko, Norbert und mich die RCK-KleinSerie in Plauen auf dem Plan. Etwas müde und erschöpft vom Vortag mussten wir dennoch zeitig aufbrechen. Mirko und ich starteten in der Rennklasse GT2, Norbert ging in der VTA-Klasse an den Start. Die Rennstrecke des 1. VMSC Plauen e. V. war für mich gänzlich neu. Aber als ich sie gesehen habe, meinte ich, so was will ich auch. Es ist ein übergroßer, gut ausgebauter Dachboden mit permanenter Onroad-Rennstrecke. Nicht schlecht. Da ich am Samstag noch nicht trainieren konnte, nutzte ich am Sonntagmorgen eine kurze Zeit vor dem Rennen, um das Layout etwas kennenzulernen. Die Schwierigkeit bestand dann für mich in der Geraden, die vom Fahrerstand wegführt. Gewöhnlich fährt man auf der Geraden links oder rechts am Fahrerstand vorbei. Aber im Laufe des Rennens habe ich dies dann einigermaßen gemeistert. Die Vorläufe wurden in der GT2-Rennklasse in 2 Gruppen à 4 Fahrern bestritten. Ich ging mit meinem TAMIYA TA-02SW Porsche 911 GT2 an den Start. 


Leider war ich zu langsam und so recht konnte ich mit meinen Mitstreitern nicht mithalten. Nach den Vorläufen lag ich dann auch auf dem letzten Platz. Etwas schockiert war ich dann von der Finallaufeinteilung. Okay, B-Finale bin ich gewohnt und das entspricht auch auf alle Fälle meinen bisherigen Leistungen. Aber das GT2-B-Finale sollte mit nur 2 Personen bestritten werden. Das hieß, ich durfte zusammen mit Alessandro, 9 Jahre, 3 Finalläufe mit jeweils 5 Minuten Dauer ausfahren. Da kam ich mir schon sehr blöd vor. Die restlichen Fahrer der GT2-Klasse haben zwar bei der Rennleitung vorgesprochen, dass man doch alle Fahrer in einem Lauf starten lassen könnte, aber es wurde anders entschieden. Ich bin ja der Meinung, man hätte eine Menge Zeit sparen können. Zumal die anderen Fahrer auf uns 2 immer warten mussten. Wie dem auch sei, ich fügte mich dem Schicksal, ein anderes Endergebnis hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht errecht. Die 3 B-Finalläufe zwischen Alessandro und mir waren immer recht knapp, wir lagen jeweils zum Ende eines Laufes hin immer in einer Runde. Übrigens habe ich mich mit Alessandro super verstanden. 


So erfuhr ich auch, dass er, seitdem er 7 Jahre alt ist, RC Rennsport betreibt. Ein kleiner Trost ist dies immerhin für mich. Schließlich hat Alessandro anderthalb Jahre Erfahrungsvorsprung. Und als Kind lernt man ja schneller, oder? Nachdem der 1. B-Finallauf etwas eindeutiger für Alessandro ausfiel, war es im 2. Lauf schon etwas knapper. Da lag ich doch tatsächlich bis kurz vor Schluss vorn. Doch dann habe ich die Führung weggeschmissen. Mir schlug auch das Herz bis sonst wohin, man, war ich nervös, weil ich die Führung über die Ziellinie bringen wollte. Leider hat der Kopf zuviel mitgearbeitet. Sieg für Alessandro und damit hatte er im Prinzip auch schon das gesamte B-Finale gewonnen. Im 3. B-Finallauf konnte ich gleich beim Start an Alessandro vorbeiziehen – sein Akku war wohl nicht vollgeladen. Und was soll ich sagen? Dieses Mal habe ich die Führung über die Ziellinie bringen können. Das erste Mal, dass ich einen Lauf gewonnen habe. Insofern hatte die Entscheidung der Rennleitung bezüglich der Aufteilung der Finalläufe doch etwas Positives für mich. 


Mein Fazit: So richtig bin ich nicht zufrieden mit mir, es hätte besser laufen können, wenn ich nicht immer so vorsichtig gefahren wäre. Auf der anderen Seite bin ich aber auch immer froh, wenn ich das Auto auf der Strecke halte. Am Ende des Renntages habe ich mit dem 8. und damit letzten Platz abgeschlossen, was mich natürlich etwas grämt. Auf der anderen Seite habe ich mit Alessandro im B-Finale ein paar schöne Läufe ausfahren können, was uns, so denke ich, beiden an Erfahrung etwas weiter gebracht hat. Für die Teammitglieder des AMC-Gera kamen am Ende des Renntages folgende Ergebnisse heraus: Mirko gewann das Rennen in der GT2-Klasse. Und Norbert wurde sensationeller 4. in der VTA-Klasse. Da kannst Du schon stolz auf Dich sein.



Natürlich möchte ich mich auch an dieser Stelle bedanken. Zuerst beim Verein des 1. VMSC Plauen e. V.. Die Rennstrecke war topp, das Fahrerlager doch recht gemütlich, die Verpflegung spitze. Ich danke natürlich auch wieder Mirko, für das Hinstellen eines fahrtüchtigen Autos. Und danke an Norbert, dass Du wieder mit für den AMC-Gera an den Start gegangen bist. Ein weiteres Dankeschön geht dieses Mal an meinen Mitstreiter im B-Finale, an Alessandro. Ich hatte echt Spaß mit Dir. Und danke für die Verpflegung mit Toffifee. Zudem konnte ich in Plauen wieder jede Menge Gespräche führen, was mir immer am meisten Freude bereitet. Schließlich mag ich die Jungs ja so gern. Dieses Wochenende, also ab morgen, stünde nun eigentlich der 4. OTC-Lauf der Saison 2019/ 2020 in Zeulenroda an. Doch ich habe mich bereits abgemeldet. Denn das vergangene Wochenende hat echt geschlaucht. Ich werde natürlich vorbeischauen, aber am Rennen werde ich nicht teilnehmen, denn es ist doch etwas Anderes, wenn man nur zuschaut, als wenn man hochkonzentriert mitfährt. Mein nächstes Rennen wird dann am 02.02.2020 zur RCK-Challenge in Leipzig sein. Da werde ich in der Klasse GT Challenge mit einem XRAY mit 17,5 Turn an den Start gehen. Ich bin dann gespannt, wie es wird, denn diese Rennserie ist für mich noch neu.


Liebe Grüße
Jana

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