Montag, 4. November 2019

Selbstgemachte Zitronen-Oliven-Shea-Mousse



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Heute habe ich wieder ein Rezept für ein Körperpflegeprodukt für Euch. Seit einiger Zeit rühre ich ja hin und wieder einige Kosmetikartikel selbst. Und immer wieder vorn mit dabei ist eine Shea-Mousse. Denn es ist so einfach herzustellen. Und für mich ist die enthaltene Sheabutter ein wunderbarer Pflegefaktor. Eine Shea-Mousse hat eine tolle, leichte Konsistenz. Und in Kombination mit einem Aloe-Vera-Gel zieht sie schnell in die Haut ein und macht sie dennoch wunderbar geschmeidig.

Verwendet habe ich folgende Zutaten:
35 g raffinierte Sheabutter (Dragonspice Naturwaren)
25 g Olivenöl (Dragonspice Naturwaren)
20 Tropfen ätherisches Öl „Zitrone“ (Dragonspice Naturwaren)


Zur Herstellung einer Shea-Mousse könnt Ihr natürlich auch andere Basisöle verwenden. Ganz gut funktioniert auf jeden Fall auch Kokosöl. Verwendet einfach das, worauf Ihr Lust habt und was Eurer Haut gut tut. Olivenöl enthält wertvolle Lipide, Antioxidantien sowie Vitamin E. Olivenöl hat auf die Haut eine beruhigende Wirkung. Es pflegt, nährt und schützt sie gleichzeitig.

Die Sheabutter und das Olivenöl gebe ich zusammen in eine Schüssel und bringe alles in einem Wasserbad zum Schmelzen. 


Wenn die Sheabutter zu heiß würde, kann es wohl sein, dass sie nicht mehr fest wird. Aber das ist mir bisher noch nicht passiert. 


Ganz zum Schluss gebe ich zum Beduften das ätherische Öl der Zitrone hinzu.


Die Ölmischung stelle ich anschließend zunächst für ca. 30 Minuten abgedeckt in den Kühlschrank. Dann schlage ich das Öl das erste Mal auf der höchsten Stufe des Handrührgerätes für 1 bis 2 Minuten auf. 


Das Öl ist dann zwar noch flüssig, aber ich rühre hierbei schon mal etwas Luft unter. Diesen Schritt muss man nicht durchführen. Aber ich habe so für mich gemerkt, dass die Konsistenz der Shea-Mousse am Ende des Rührprozesses noch fluffiger wird. 


Viel ändert sich in der Konsistenz nach diesem Schritt noch nicht.


Nach weiteren 15 Minuten Abkühlzeit im Kühlschrank ist die Konsistenz der Ölmischung nun beinah fest, aber eben noch nicht ganz. Nun schlage ich alles erneut für 3 bis 5 Minuten auf der höchsten Stufe des Handrührgerätes auf. 


Die Mischung wird nun zur Mousse.


Anschließend fülle ich die Mousse in einen Braunglastiegel. Die Shea-Mousse ist nun solange haltbar wie das verwendete Öl mit der kürzesten Haltbarkeit. Sheabutter hält sich in etwa 3 Jahre, Olivenöl kann sich bis zu 2 Jahren halten. Das Öl wird danach nicht schlecht, sondern es wird ranzig und riecht dann einfach nicht mehr gut. Die Menge, die ich an Shea-Mousse immer wieder anrühre, hält sich keine 2 Jahre, denn ich brauche die Menge in ungefähr 10 Tagen auf. Klar könnte ich auch größere Mengen herstellen, aber hey, wo bleibt da der Spaß und die Abwechslung?


Ich habe dieses Mal übrigens raffinierte Sheabutter verwendet. Und das auch nur, weil ich mal den Unterschied zur unraffinierten kennenlernen wollte. Also im Rührverhalten erkenne ich keinen Unterschied, wenn ich ehrlich bin, auch nicht im Hautpflegeverhalten. Lediglich der Duft ist schlicht und einfach bei der raffinierten Variante nicht vorhanden. Die unraffinierte Sheabutter hat einen starken, nussigen Eigengeruch, der nicht jedermanns Sache ist. Teilweise wird der Eigengeruch sogar von Verwendern als ranzig empfunden. Wenn man allerdings die Shea-Mousse mit einem ätherischen Öl beduftet, ist für mich auch der Eigengeruch der unraffinierten Sheabutter nicht mehr wahrnehmbar. Die unraffinierte Sheabutter hat im Übrigen noch alle wertvollen und hautpflegenden Inhaltsstoffe. Bei der raffinierten Variante werden diesen teilweise – bei weitem nicht alle – herausgefiltert. Und es könnte auch sein, dass bei der unraffinierten Sheabutter noch unerwünschte Nebenstoffe enthalten sind, die eben nicht gefiltert werden. Aufgrund dieser Tatsache werde ich wohl immer mal wieder zwischen der unraffinierten und der raffinierten Variante der Sheabutter hin- und herwechseln. Jede hat eben ihre Vor- und auch Nachteile.


Ich jedenfalls liebe meine Shea-Mousse. Ich verwende sie wahrlich von Kopf bis Fuß: Als Haarkur vor dem Haarewaschen, als Gesichtspflege, als Körperpflege nach dem Duschen, als Hand- und Fußcreme. Und das täglich. Die Zitronen-Oliven-Shea-Mousse besitzt einen tollen Duft, der ganz dezent, aber dennoch wahrnehmbar ist. Er hält sich sogar einige Zeit auf der Haut.

Habt Ihr schon mal Kosmetik selbst hergestellt? Ich bin neugierig auf Eure Rezepte und Eure Erfahrungen.


(Die erwähnten Produkte habe ich selbst gekauft.)

Liebe Grüße
Jana

10 Kommentare:

  1. Hallo Jana
    Danke fur Ihre informationen💗👍

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    1. Guten Morgen, sehr gern geschehen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Zuerst dachte ich, es wäre ein Dessert, hihihihihih.... LG Romy

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    1. Guten Morgen Romy, ja, nicht ganz. Auch wenn die Creme wie ein Zitroneneis duftet. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  3. It looks so authentic and professionally made
    https://www.stylebasket.in/

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    1. Thank you so much my dear. Have a nice day. Best regards Jana

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  4. Thank you so much for recipe.

    New Post - http://www.exclusivebeautydiary.com/2019/11/by-terry-gloss-terrybly-shine-cupcake_4.html

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    1. You are welcome, my dear. Have a nice day. Best regards Jana

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  5. Hallo Jana,
    ich habe noch keine Kosmetik selbst hergestellt, weil mein Bodylotionvorrat noch bis 2025 reicht. Habe ein schönes Wochenende. Liebe Grüße
    Nancy :-)

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    1. Guten Morgen Nancy, ja, das ging mir ähnlich. Doch ich habe dann wirklich einen harten Cut gemacht. Auch wenn es schade um meinen Vorrat war. Aber diesen verschenke ich nach und nach. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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