Montag, 21. Oktober 2019

RC Rennsport: RCK-KleinSerie Leipzig



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Im August hatte ich Euch ja bereits von meinem allerersten RC Rennen berichtet. Ich hatte auch erwähnt, dass ich da so irgendwie hineingeschlittert bin, da ich mal wieder meine große Klappe nicht halten konnte. Also fuhr ich im August ein 300-Runden-Rennen in Gera gemeinsam mit Sven im Team „Errötend“. Damals mit einem 1:10er Offroad-Buggy. Und irgendwie war ich ja ab dem Zeitpunkt angefixt. Ich wusste damals bereits, dass das nicht mein letztes Rennen bleiben sollte. Nun ja, nun war es gestern soweit: Mein zweites Rennen stand auf dem Plan. Und es sollte ein Einzelrennen sein, ohne Unterstützung eines Teamkollegen.

Am Samstag fuhren mein Mann Mirko und ich bereits nach Leipzig zum Training. Dieses Mal trat ich in der Klasse GT2 an – eine von 6 an dem Rennwochenende gefahrenen Klassen. Ein sogenanntes Onroad-Rennen mit einem TAMIYA TA-02SW Porsche 911 GT2 – danke an Mirko für die genaue Typenbezeichnung. Ich bin da noch nicht so die Fachfrau für. Bisher hielt sich ja mein Interesse in diesem Bereich ja auch in Grenzen. Ein Onroad-Rennen unterscheidet sich zum Offroad-Rennen dahingehend, dass die typischen Sprünge und anderweitige Hindernisse auf der Strecke einfach fehlen. Man könnte jetzt meinen das ist einfacher. Ich kann das im Moment noch nicht behaupten, aber ich habe bisher ja auch nur Offroad trainiert. 


So, zurück zum Thema. Samstag „Ausfahrt“ für meinen TAMIYA Porsche. Das Training lief solala, ich konnte es irgendwie nicht einschätzen, da alle Rennklassen zusammen trainiert haben, also ich mit meinem doch eher langsamen Gefährt zwischen den ganzen Profis mit ihren schnellen Flitzern. Die Nacht zum Rennsonntag hin war dann irgendwie die reinste Nervensache für mich. Ich war total aufgeregt. Ich war froh, als der Wecker dann klingelte und ich aufstehen konnte. 7:30 Uhr ging es von zu Hause los, auf nach Leipzig. Das Fahrerlager war verdammt gut besucht, umso nervöser wurde ich nach und nach. Und dann ging es los. Gefahren wurde in 3 Qualifikationsläufen, den sogenannten Vorläufen, à 5 Minuten. Man, hatte ich Herzklopfen, meine Knie zitterten, meine Hände und was sonst nach alles zittern kann am Körper. Und das besserte sich auch nicht im Laufe des Renngeschehens. Nach den Vorläufen wurden wir dann in verschiedene Finale eingeteilt. 12 Personen starteten in der Klasse GT2, die 6 mit den besten Ergebnissen nach den Vorläufen kamen weiter in das „große“ Finale, dem sogenannten A-Finale, und wir anderen Fahrer starteten dann im B-Finale. Das heißt, der Gewinner des B-Finales konnte dann maximal im Endergebnis 7. werden. Auch die Finalläufe wurden 3mal mit je 5 Minuten ausgetragen. 5 Minuten klingen jetzt total wenig, aber ich bin froh, dass es nur 5 Minuten waren, denn es ist wahnsinnig anstrengend, wenn man total aufgeregt und nervös ist und sich dennoch richtig gut konzentrieren muss. Da können 5 Minuten auch mal lang werden. Und mein Endergebnis? Nun ja, ich bin 11. geworden. Bin ich damit zufrieden? Ganz klar: Ja. Ich wäre auch mit dem 12. Platz zufrieden gewesen. Mein Ziel war es vorrangig, durchzukommen. Ich wollte niemanden abschießen, ich wollte faire Rennen fahren und ich denke, das ist mir ganz gut gelungen. Und ein Nebeneffekt war zudem, dass ich mich von Lauf zu Lauf – außer im 3. Vorlauf – verbessert habe. Ich habe das auch beim Fahren gemerkt, ich wurde zusehends sicherer. Nun muss ich wahrscheinlich noch viel mutiger werden. Zumindest wurde mir das hier und da aus dem Fahrerfeld gesagt. Ich bin so was von dankbar für die vielen Tipps meiner Mitstreiter. Viele haben mir Mut zugesprochen. Und ich weiß nun auch, dass es einigen Fahrern nach Jahren noch so mit ihrer Angespanntheit geht. Immerhin sind es Wettkämpfe, die da ausgetragen werden. Mein Mann Mirko ist im Übrigen als Sieger aus der GT2-Klasse hervorgegangen. Ich hoffe, dass ich von den Tipps einige umsetzen kann, aber wie ich schon nach dem ersten Rennen erwähnte: Es heißt jetzt weiterhin üben, üben, üben. Aber das nächste Rennen steht ja nun bereits schon an diesem kommenden Wochenende an. Denn dann findet der 1. Lauf zum Offroad Thüringen Cup der Saison 2019/ 2020 in Gera statt. Und dort werde ich dann wieder mit einem 1:10er Buggy an den Start gehen. Mal sehen, wie sich dann die Nervosität entwickeln wird.


Ich danke dem Racing Center Leipzig und allen Teilnehmern des Events für die gelungene Veranstaltung. Das Rennen hat mir richtig Spaß gemacht, was ich im Übrigen aber erst heute so richtig wahrnehmen kann. Denn ich bin den ganzen Tag mit einem Grinsen im Gesicht herumgelaufen, wie nach einem Rausch. Ich denke, gestern hatte ich noch zuviel Adrenalin in mir, um alles richtig einordnen zu können. Und heute habe ich mich total „geflasht“ gefühlt. Insbesondere bedanke ich mich bei meinem Mann Mirko, dass er mir so ein zuverlässiges Auto gebastelt hat – denn davon habe ich nun nicht wirklich die Ahnung. Weiterhin bedanke ich mich beim gesamten Team aus Leipzig, insbesondere Thomas und Karsten. Ich will auch allen Fahrern danken, die mir die vielschichtigen Tipps und Kniffe mitgeteilt haben. Aber ich bin mir fast sicher, wenn ich Euch jetzt hier einzeln namentlich nenne, vergesse ich ganz bestimmt jemanden. Danke, danke, danke.


Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. DAs war bestimmt ein Klasse Event
    Liebe Grüße Leane

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    1. Guten Morgen Leane, oh ja, das war es. Ich bin immer noch hin und weg. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Ich wusste gar nicht, dass es sowas überhaupt gibt :D .... Dachte anfangs, du bist selbst in einem Rennfahrzeug gesessen und gefahren - ich hab echt lange gebraucht, bis ich das ernsthaft gecheckt hab LOL. Ich fühle mich grad echt ein wenig dämlich haha xD ...

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    1. Guten Morgen Jasmin, nun lass Dir gesagt sein, dass ich, bevor ich meinen Mann kennenlernte, auch noch nicht einmal eine Ahnung davon hatte, dass es sowas gibt. Also brauchst Du Dich nicht dämlich fühlen. Und ich habe jetzt fast 10 Jahre zugeschaut, wie er fährt, nun hat es mich auch gepackt. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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