Mittwoch, 30. Oktober 2019

Buchrezension: Sarah Perry „Melmoth“



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Über das Buch
Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth – einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern – und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. Ein weiteres Meisterwerk von Sarah Perry.

(Quelle: Klappentext des Buches Sarah Perry „Melmoth“)

Über die Autorin
Sarah Perry wurde 1979 in Essex geboren. Ihr letzter Roman DIE SCHLANGE VON ESSEX war in Großbritannien das „Waterstones Buch des Jahres“ und gewann den britischen Buchpreis für den besten Roman des Jahres. Ihre Werke wurden in zwanzig Sprachen übersetzt. Sie lebt in Norwich.

(Quelle: Umschlagstext des Buches Sarah Perry „Melmoth“)

Format: gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 336
Altersempfehlung: 16 – 99
Erscheinungsdatum: 30.09.2019
Verlag: Eichborn Verlag
Preis: 24,00 Euro

Zu Beginn der Geschichte wusste ich nicht so genau, wohin mich die Autorin Sarah Perry in ihrem Roman „Melmoth“ mithinnehmen möchte. Doch nach und nach fügten sich die Puzzleteile zusammen. Die Protagonistin Helen fühlt sich immer wieder verfolgt, was ihr umso bewusster wird, als sie auf eine Niederschrift stößt, in dem es um die geheimnisvolle Schattenfrau Melmoth, die dem Roman auch seinen Titel gab, geht. Scheinbar handelt der Roman auf den ersten Blick nur von der Protagonistin, von ihrem Einzelschicksal, was für sich gesehen doch sehr tragisch ist. Doch Helen stößt bei Recherchen auf andere tragische Begebenheiten, Einzelschicksale, die ebenfalls genügend Raum in diesem Buch finden. So dass sich, für mich gesprochen, mehrere Hauptfiguren im Buch finden lassen. Jedes einzelne Schicksal möchte ich nicht erlebt haben. Dazu sind die Schauplätze in der Geschichte immer passend gewählt. Der Sprachstil ist wunderbar fließend, sodass die düstere Stimmung, die dieser Roman verströmt, auch irgendwie am Leser haften bleibt. Immer wieder habe ich mich dabei erwischt, wie ich an Melmoth denke. Für mich ist sie der Ausdruck eines schlechten Gewissens, welches an Dir nagt und nagt und nagt, bis es Dich auffrisst. Und hier steckt auch, wie ich finde, der moralische Aspekt der gesamten Geschichte. Für mich ist „Melmoth“ von Sarah Perry ein düsterer Roman, der nicht zuviel an Spannung trägt, aber dafür umso schwerer wiegt.

Ich danke dem Eichborn Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

4 Kommentare:

  1. Das klingt genau nach meinem Geschmack. LG Romy

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    1. Guten Morgen Romy, das freut mich. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Fantasy Romane sind nich mein Genre, aber danke für die Aufklärung.
    Habe eine angenehme Woche. Liebe Grüße
    Nancy :)

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    1. Guten Morgen Nancy, ich bin da nicht so festgelegt und lasse mich auch gern mal auf Neues ein. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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