Donnerstag, 1. August 2019

Buchrezension: Rob Hart „Der Store“



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Über das Buch

Du bekommst alles im Store.
Aber es hat seinen Preis.

Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.

Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

„1984“ und „Schöne neue Wel“ waren gestern – die Zukunft von „Der Store“ ist jetzt

(Quelle: Amazon.de*)
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Über den Autor
Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. „Der Store“ ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Derzeit ist er Verleger von MysteriousPress unter dem Dach von The Mysterious Bookshop in Manhattan. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

(Quelle: Amazon.de*)

Format: eBook
Seitenzahl: 592 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 02.09.2019
Verlag: Heyne
Preis: 11,99 Euro

Ein bisschen Science Fiction ist er ja schon: Der Roman „Der Store“ von Rob Hart. Und dabei ist alles irgendwie ganz leicht vorstellbar. Ein Versandhandelsriese liefert alles, produziert beinah alles selbst und ist der größte Arbeitgeber Amerikas. Inklusive völliger Überwachung der Arbeitnehmer. Ich stelle mir das Unternehmen „Cloud“ wie eine eigene kleine Welt vor, abgeschnitten von außen. Und wer will schon raus? Schließlich ist die Natur kollabiert, es gibt kaum noch Arbeit – außer Cloud ist Dein Arbeitgeber. Dem Leser wird vom Autor eine Welt präsentiert, in der Menschen abgestumpft ihre Arbeit verrichten, tagein, tagaus. Sie hinterfragen nichts, sie funktionieren einfach nur. Zumindest fast alle. Ich bin als Leserin fasziniert und zugleich abgeschreckt, denn diese dystopische Darstellung der Zukunft ist für mich nicht wirklich weit weg. Und ich finde es gut, dass ich mich beim Lesen – und nun auch hinterher – mit einem solchen Szenario befasse, ich diskutiere sogar mit meinem Mann darüber. Dabei hilft mir die überaus flüssige Erzählweise im Buch. An einer Stelle musste ich überlegen, ob sich der Autor vertan hatte, aber beim Weiterlesen merkte ich, dass dieser augenscheinliche Fehler beabsichtigt war. Eben damit man als Leser noch einmal kurz innehält und nachdenkt. Irgendwie habe ich nach dem Lesen gerade einen Flash, so sehr hat mir das Buch gefallen. Ich mag es eben, wenn man nicht alltägliche Geschichten liest. Sondern ich will über das Gelesene nachdenken müssen, ich will mich dann auch darüber austauschen. Und genau das hat „Der Store“ wunderbar geschafft.

Ich danke dem Jellybooks Team und dem LovelyBooks Team sowie dem Heyne Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder., * = Partnerlink)

Liebe Grüße
Jana

6 Kommentare:

  1. Hallo Jana,

    ich musste beim Lesen deiner Rezension irgendwie direkt an Amazon denken ^^ ... Geht es dir auch so? :D .. Klingt auf jeden Fall spannend, zumal die Story ja gar nicht sooo unrealistisch ist, oder? Ich pack das mal auf meine Wunschliste - nehme mir ohnehin schon seit Ewigkeiten vor, mehr zu lesen. Und irgendwann zieh' ich das auch durch! :D

    Liebe Grüße
    Jasmin

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    1. Guten Morgen Jasmin, ja, auch ich habe an das große A gedacht. Obwohl die Zustände nicht ganz so schlimm dort sein werden wie im Buch, hoffe ich zumindest. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Antworten
    1. Hello, thank you my dear. Have a nice day. Best regards Jana

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  3. Hallo Jana,
    ich musste bei der Geschichte auch an Amazon denken. Danke für Deine Buchvorstellung. Habe einen sonnigen Mittwoch. Liebe Grüße
    Nancy :)

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    1. Guten Morgen Nancy, es ist doch erstaunlich, wie schnell die Assoziation da ist. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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