Mittwoch, 27. Februar 2019

Buchrezension: John Ironmonger „Der Wal und das Ende der Welt“



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Über das Buch
Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Wer die Geschichte kennt, weiß, dass alles mit allem zusammenhängt. Und wer das Dorf St. Piran kennt, weiß, es gibt noch Hoffnung. Selbst für die Menschheit.

Eines Morgens retten die Bewohner des idyllischen Fischerdorfs St. Piran einen jungen Mann aus dem Wasser. Alle kümmern sich rührend um ihn: der pensionierte Arzt Dr. Books, der Strandgutsammler Kenny Kennet, die Romanautorin Demelza Trevarrick oder Polly, die hübsche Frau des Pastors. Doch keiner von ihnen ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. Denn der junge Joe ist aus London geflohen, wo er einen Kollaps in Gang gesetzt hat. Aber steht wirklich das Ende der Zivilisation bevor? Und was ist mit dem Wal, der in der Bucht von St. Piran schwimmt, viel zu nah am Strand?

Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

(Quelle: HELICON BOOKS eBook John Ironmonger „Der Wal und das Ende der Welt“, S. 532)

Über den Autor
John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu „Der Wal und das Ende der Welt“ haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen John Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch „Kollaps“ und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur – und das Reisen auf alle Kontinente.

(Quelle: HELICON BOOKS eBook John Ironmonger „Der Wal und das Ende der Welt“, S. 531)


Format: eBook
Seitenzahl: 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 27.03.2019
Verlag: Fischer E-Books
Preis: 18,99 Euro

Ist das Literatur? War es ein fließender Roman? Ist es eine Endzeitstimmung? Ich weiß es nicht so genau. Aber im Grunde spielt das auch keine Rolle. Wichtig für mich ist: Das Buch hat mir jede Menge moralischer und auch ethischer Aspekte aufgezeigt, für die ich sehr dankbar bin. Der Autor John Ironmonger setzt in seinem Werk „Der Wal und das Ende der Welt“ gekonnt philosophische Gedanken ein, die er in den Begebenheiten und dem Miteinander der Menschen wirken lässt. Solch philosophischen Diskussionen mag ich ja sehr gern. Und dennoch ist „Der Wal und das Ende der Welt“ eine komplett in sich abgeschlossene und auch stimmige Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Auch wenn der eigentliche Protagonist Joe ist, hat mich der ältere Bankier Lew Kaufmann in seiner Nebenrolle sehr beeindruckt. Er wirft Gedanken auf, die so hintergründig sind, dass auch ich immer wieder darüber nachgedacht habe. Und nie gab es eine eindeutige Lösung für manche Fragen. Also unbedingt lesen, wenn man selbst noch an die Menschlichkeit und an gegenseitiges Geben und Nehmen glaubt.

Ich danke dem Jellybooks Team und dem Fischer Verlag herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

10 Kommentare:

  1. Antworten
    1. Hello, thank you so much. Have a nice day. Best regards Jana

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  2. Klingt gut, danke für die Vorstellung.LG Romy

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    1. Guten Morgen Romy, sehr gern. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  3. Das klingt nach einem sehr anderen, aber mindestens genauso guten Buch!
    Hab ich bisher noch so gar nichts von gehört!

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    1. Guten Morgen, das Buch ist auch noch nicht auf dem Markt, es erscheint erst in ein paar Tagen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  4. Hallo Jana,
    ich mag tiefgründige und nachdenkliche Bücher gern. Vielen Dank für den Tip. Habe einen entspannten Abend.
    Liebe Grüße
    Nancy :)

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    1. Guten Morgen Nancy, oh ja, ich mag solche Bücher auch total gern. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  5. Das klingt nach einem gutem Buch
    Schönen Freitag
    Liebe Grüße Leane

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    1. Guten Morgen Leane, das Buch ist wirklich wunderbar. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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