Freitag, 27. Juli 2018

Buchrezension: Johanna LeClaire „Die Wahrheit über Wildrosen“



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Über das Buch
Ein herrlich romantischer Roman um eine Frau, ihre Vergangenheit und einen traumhaften Ballsaal
Eigentlich hat Isabell, 32, geschiedene Mutter von zwei Kindern, fast nur schlechte Erinnerungen an ihre Kindheit an der deutschen Nordseeküste. Und auch mit der Liebe hat sie nach ihrer Scheidung und einer heftigen Enttäuschung abgeschlossen. Doch als ihr Vater stirbt und sie gemeinsam mit ihrer Schwester das alte Familienhotel erbt, zögert Isabell trotz allem keine Sekunde, ihr ruhiges Leben in Bozen gegen zu erwartenden Streit und drohende Feindseligkeiten in der alten Heimat einzutauschen. Schließlich ist es ihr Kindheitstraum, den Ballsaal des Hotels endlich wieder zum Leben zu erwecken. Dumm nur, dass ihre Schwester bereits beschlossen hat, aus dem gemeinsamen Erbe ein Tagungshotel zu machen. Und dass der neue Freund ihrer Schwester ausgerechnet Isabells einstige große Liebe ist. Doch Isabell gibt die Hoffnung nicht auf, dass über verschlungene Wildrosenpfade alles irgendwie noch gut werden kann…

(Quelle: Thalia.de)

Über die Autorin
Schriftstellerin war Johanna le Claire eigentlich schon, bevor sie schreiben konnte, saß sie doch bereits als Mädchen stundenlang auf der Schaukel und dachte sich leidenschaftlich gern Geschichten aus. Trotz aller Freude an ihrem Beruf als Lehrerin und Schulleiterin hat sie nie aufgehört zu schreiben. Romantik, psychologischer Tiefgang und ein gutes Ende sind für sie unverzichtbare Zutaten für eine überzeugende Handlung. Nun liegt mit „Die Wahrheit über Wildrosen“ ihr erster Roman vor. Johanna le Claire lebt mit ihrer Familie in der wunderschönen Stadt Eisenach.

(Quelle: Thalia.de)

Format: eBook
Seitenzahl: 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 02.05.2018
Verlag: Piper ebooks
Preis: 3,99 Euro

Schon allein das Cover des Buches lässt mich träumen. Und wenn ich dann auch noch den Titel „Die Wahrheit über Wildrosen“ lese, weiß ich, der Roman wird mich in eine andere Welt, an einen anderen Ort, in eine andere Zeit bringen. Zumindest dachte ich das. Anderer Ort stimmt, aber andere Zeit und andere Welt nicht! Was aber auch nicht schlimm ist. Man hat natürlich als Leser immer seine eigenen Vorstellungen, um was es in etwa in einem Buch gehen könnte, wenn man nur allein den Titel liest. Die Protagonistin des Buches ist Isa, die hübsch ist, aber dennoch an jeder Menge Selbstzweifel leidet. Denn sie wurde in ihrer eigenen Familie, allen voran ihrer Mutter, nicht sehr liebevoll behandelt. Keine körperliche Gewalt, ich würde es eher seelische Qual nennen, die aber von den Familienmitgliedern sicherlich nicht bewusst ausgeübt wurden. Als ihr Vater stirbt, erbt Isa zusammen mit ihrer Schwester Nina das Hotel, inklusive eines alten Ballsaales, den Isa wieder zum Leben erwecken will. Die Autorin Johanna LeClaire beschreibt in ihrem Roman ein schwieriges Verhältnis, welches Isa zu ihren Mitmenschen aufbauen kann, denn ihr fehlt schlichtweg Vertrauen, zu anderen Menschen und in sich selbst. Die Autorin ist sprachgewandt, so dass sich das Buch leicht lesen lässt, es ist eher eine beschwingte, leichte Lektüre, auch wenn man das Hin und Her von Isa beinah selbst spüren kann. Es ist ein Gegenwartsroman, der aber zum Träumen einlädt, auch in eine etwas vergangene Zeit. Schließlich geht es um romantische Tanzbälle. Es steckt viel Liebe drin, einer Liebe von einer Frau, die nach und nach sich selbst vertraut. Der Roman geht an alle Selbstzweifler, die Ihr Glück bei sich selbst suchen sollten. Und ab und an muss man eben auch mal seine Stacheln ausfahren, um an sein Ziel zu kommen. Also seid nicht nur zarte Rosen, sondern auch mal Wildrosen!

Ich danke dem Piper-Team herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung wieder.)

Liebe Grüße
Jana

6 Kommentare:

  1. Vielen Dank für die schöne Rezension,
    ich bin selbst momentan total stolz auf mich, dass ich es diesen Monat geschafft habe, fast 3 Bücher zu lesen..
    Es sind die ersten 3 dieses Jahr, und ich hatte mir eigentlich 12 für dieses Jahr vorgenommen..mal sehen ob ich es noch schaffe :)
    Du hast mich auf jeden Fall als neue Leserin dazu gewonnen und ich freue mich ganz doll auf weitere Rezensionen von dir :)
    Alles Liebe, Lea von http://leachristin.com

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    1. Guten Morgen Lea, ich danke Dir sehr für Deine lieben Worte. Ich lese sehr gern, auch wenn mir manche Rezensionen schwer fallen. Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag. Liebe Grüße Jana

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  2. Hallo Jana
    Deine Rezension ist wunderbar, vieln lieben Dank
    Schönen Sonntag
    Liebe Grüße leane

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    1. Guten Morgen Leane, hab vielen lieben Dank. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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  3. Guten Tag Jana,
    die Lektüre klingt romantisch und leicht zu lesen. Komplett anders als das Buch, welches ich am Donnerstag ausgelesen habe. Es war zäh zu lesen und unromantisch. Aber das unterscheidet Romane und Fachbücher eben voneinander. Habe einen angenehmen Sonntag.
    Liebe Grüße
    Nancy :)

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    1. Guten Morgen Nancy, da sagst Du etwas. In meinem Studium habe ich auch nicht gern Fachbücher gelesen. Und dann habe ich auch die Hälfte - wenn nicht sogar mehr - nicht richtig verstanden. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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