Freitag, 25. August 2017

Buchrezension: Jean-Luc Bannalec „Bretonischer Stolz – Kommissar Dupins vierter Fall“



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Über das Buch
Am malerischen Fluss Belon, dort, wo die weltberühmten Austern gezüchtet werden, zwischen Klippen, Zauberwäldern und dem Atlantik, entdeckt eine eigensinnige alte Filmdiva kurz vor Ostern die Leiche eines Mannes. Nur wenig später erreicht Kommissar Dupin ein Anruf aus den sagenumwobenen Hügeln der Monts d’Arrée, um die sich Legenden von Feen und dem Teufel ranken. Auch dort wurde ein Toter gefunden. Doch niemand kennt seine Identität. Als sich herausstellt, dass die Spuren zu keltischen Brudervölkern, einer Sandraub-Mafia und rätselhaften Druiden-Kulten führen, ahnt der Kommissar: Dies wird sein aberwitzigster Fall.

(Quelle: Amazon.de*)
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Über den Autor
Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym; der Autor ist in Deutschland und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten vier Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin „Bretonische Verhältnisse“, „Bretonische Brandung“, „Bretonisches Gold“ und „Bretonische Flut“ wurden bereits für das Fernsehen verfilmt und in dreizehn Sprachen übersetzt.

(Quelle: eBook Jean-Luc Bannalec „Bretonischer Stolz – Kommissar Dupins vierter Fall“, S. 255)

Format: eBook
Seitenzahl: 384
Erscheinungsdatum: 17.06.2015
Verlag: Kiepenheuer & Witsch eBook
Preis: 9,99 Euro

Dies war mein erster französischer Krimi, den ich gelesen habe. Und er hat – trotz dass er eine Kriminalgeschichte ist – mir das französische Joie de Vivre transportiert. Und ja, er spielt ja auch noch dazu in der Bretagne. Da denke ich sofort an Meer, Abschalten, Urlaub, Seele baumeln lassen. Doch leider kommt es auch in diesen dort sehr beschaulichen Orten zu kleineren und auch größeren Verbrechen. Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass ich die anderen Bände der Kommissar Dupin Reihe bisher nicht gelesen habe. In „Bretonischer Stolz – Kommissar Dupins vierter Fall“ ist letzteres der Fall. Eine Leiche, die verschwindet, eine weitere Leiche an einem sagenumwobenen Ort, ein eventueller Mordversuch! Kommissar Dupin ermittelt, indem er sich auf sein Bauchgefühl verlässt. Er ist ein mir sehr sympathischer Ermittler, seine Kollegen sind mit Charme und Witz ausgestattet, sodass mir hier und da ein Schmunzeln über die Lippen glitt. Ziemlich am Anfang der Ermittlungen hatte auch ich – ähnlich wie der Kommissar – ein Bauchgefühl, welches aber bis zum Schluss nicht verraten wurde. Und ich lag dieses Mal absolut richtig. Da überkam mich irgendwie ein kleines Triumphgefühl. Das muss ja auch mal sein. Der Schreibstil von Jean-Luc Bannalec ist mitreißend, mir gefallen die Abschweifungen in die Beschreibungen der Landschaft richtig gut, auch wenn es nichts unmittelbar mit dem Fall zu tun hat. Wenn zu viele französische Namen erwähnt wurden, hatte ich kleine Schwierigkeiten beim Lesen, aber es ist ja nun mal ein französischer Kriminalroman. In der Geschichte konnte ich übrigens viel über die Austernzucht lernen. Bisher hatte ich zwar noch kein Verlangen danach, aber ich bin ja jemand, der es liebt, immer wieder über den Tellerrand hinaus zu schauen und seinen eigenen Horizont zu erweitern.


Liebe Grüße
Jana

2 Kommentare:

  1. Dieser Krimi soll echt spannend sein. Echt gute Empfehlung.
    Liebe Grüße

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    1. Hallo, ja, das ist er, in der Tat. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße jana

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