Dienstag, 18. April 2017

Buchrezension: Mika Karhu „Brathering Interruptus“




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Über das Buch
Drei Wochen Thailand mit Cocktails, Schirmchen, Strand und Meer – das war der Plan! Stattdessen verbringt Sebastian den Sommerurlaub in seinen uralten Lieblingsshorts auf der Terrasse. Er schimpft über den viel zu kleinen Pool, stört sich an der Bademode seiner geliebten Christina und wird beim Versuch, intim mit ihr zu werden auch noch von ihrem Bruder gestört, der sich für ein paar Tage bei den beiden einquartiert.

Aber schlimmer geht immer, denn nur einen Tag später steht Christinas kleine Schwester Anna vor der Tür. Sebastian kann sie nicht leiden und das beruht auf Gegenseitigkeit. Dennoch lässt er sie herein und Laufe des Tages kommen sich beide näher, als moralisch akzeptabel ist. Damit ist sein ruhiges Leben vorbei und er stolpert, begleitet von wahnwitzigen Zufällen, kleinen und großen Tragödien und flankiert von den Ungereimtheiten des Lebens durch seinen Alltag.

(Quelle: eBook Mika Karhu „Brathering Interruptus“, S. 2)

Über den Autor
Nach unzähligen Kurzgeschichten und kleinen Schreibereien, die er unter verschiedenen Synonymen hier und da im Internet veröffentlichte, ist der „Brathering interruptus“ so gesehen das schriftstellerische Debüt von Mika Karhu. Inspiriert vor allen von Arto Paasilinna und Tommy Jaud hat er damit – zuerst im Selfpublishing und dann zusammen mit dp DIGITAL PUBLISHERS – die Bühne der Schriftstellerei betreten.

(Quelle: eBook Mika Karhu „Brathering Interruptus“, S. 226)

Format: eBook
Seitenzahl: 319 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 09.03.2017
Verlag: Dp Digital Publishers GmbH
Preis: 3,99Euro

Die ganze Zeit habe ich beim Lesen irgendwie darauf gewartet, dass der Protagonist Sebastian irgendwann darauf kommt, er habe alles im Suff geträumt. Denn ja, im Verlauf des humorvollen Romans fließt Alkohohl, und ja, jede Menge sogar. Also dachte ich mir, dass es zur Aufklärung kommt, warum Sebastian die kuriosesten Ergebenheiten erlebt. Aber der Autor Mika Karhu klärt es nicht auf, der Leser soll ja schließlich selbst mitdenken. Und ganz ehrlich: Bei mir hat „Brathering Interruptus“ hier und da, und besonders zum Schluss, eine große Portion Verwirrung hinterlassen. Aber ich bin mir ganz sicher, dass das genauso so gewollt war. Der Roman „Brathering Interruptus“ ist absolut stilsicher geschrieben, die teilweise verschachtelten und treffend metaphorischen Sätze liebe ich, da weiß ich auch, der Schriftsteller hat es drauf. Und es ist nicht so, dass man die Sätze mehrmals lesen muss, man versteht sie gleich. Die eingesetzten Metaphern sind treffend und witzig gewählt, mehrmals konnte ich mein Schmunzeln nicht verkneifen. Denn in dem Buch werden so viele Zufälle konstruiert, die zwar rein theoretisch möglich wären, aber doch irgendwie völlig abstrus sind. Warum heißt das Buch eigentlich „Brathering Interruptus“? Tja, dass ist eine witzige Nebenanekdote des Romans, die der Leser selbst heraus finden sollte, denn umso witziger wird die Geschichte.


Ich danke der dp DIGITAL PUBLISHERS GmbH herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch ist ein PR-Sample. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung zum Buch wieder.)

Kommentare:

  1. Ich mag solche Buchreznsion immer total. :-)
    Danke für den Bericht, liebe Jana.

    Liebe Grüße,
    Lara
    http://www.likethewayidoit.de/

    PS. ich habe auf meinem Blog gerade ein Gewinnspiel, bei welchem man eine Lockenstab ein Glätteisen und eine Heißluftbürste gewinnen kann.
    ich würde mich sehr freuen, wenn du mitmachst. <3

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    1. Guten Morgen Lara, vielen lieben Dank für den Hinweis! Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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  2. Das Buch klingt echt gut!
    Liebe Grüße
    Sarah

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    1. Guten Morgen Sarah, ja, das ist es auch. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

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