Mittwoch, 14. Dezember 2016

Buchrezension: Richard Yates „Eine letzte Liebschaft“



[Dieses Buch wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.]

Über das Buch

Die letzten Erzählungen vom Meister der kurzen Form

Richard Yates gilt als einer der bedeutensten Schriftsteller der US-Amerikanischen Nachkriegsgeneration, für manche ist er der Missing Link zwischen Tennessee Williams und Raymond Carver. Der Band „Eine letzte Liebschaft“ versammelt die neun letzten noch nicht auf Deutsch veröffentlichten Erzählungen des Autors. Ganz gleich, ob er das unterdrückte Begehren einer Hausfrau in der Vorstadt thematisiert, die Verzweiflung eines Büroangestellten in Manhattan oder das gebrochene Herz einer alleinerziehenden Mutter – niemand portraitiert die Alltagshoffnungen und -enttäuschungen seiner Figuren so schonungslos, doch mitfühlend wie Richard Yates.

(Quelle: Klappentext des Buches Richard Yates „Eine letzte Liebschaft“)


Über den Autor
Richard Yates wurde 1926 in Yonkers, New York, geboren und lebte bis zu seinem Tod 1992 in Alabama. Obwohl seine Werke zu Lebzeiten kaum Beachtung fanden, gehören sie heute zum Wichtigsten, was die amerikanische Literatur des 20. Jahrhunderts zu bieten hat. Wie Ernest Hemingway prägte Richard Yates eine Generation von Schriftstellern. Die DVA publiziert Yates’ Gesamtwerk auf Deutsch, zuletzt erschien der Roman „Cold Spring Harbor“. Das Debüt „Zeiten des Aufruhrs“ wurde 2009 mit Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in den Hauptrollen von Regisseur Sam Mendes verfilmt. In dem Band „Eine letzte Liebschaft“ sind die letzten neun noch nicht veröffentlichten Erzählungen des Autors versammelt.

(Quelle: Klappentext des Buches Richard Yates „Eine letzte Liebschaft“)




Format: gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 208
Erscheinungsdatum: 26.09.2016
Verlag: DVA
Preis: 19,99 Euro
Originaltitel: Uncollected Stories


Eher selten gebe ich mich der zeitgenössischen Literatur hin. Ich bin immer der Meinung, dass mich die Geschichten wohl langweilen würden und ich mich eher durch das Buch kämpfen müsste. Zugegeben, auch mit dem Buch „Eine letzte Liebschaft“ von Richard Yates hatte ich zunächst meine Startschwierigkeiten. Man merkt schon, dass die darin enthaltenen Kurzgeschichten aus einer etwas anderen Zeit stammen. Für mich sind es Zweite-Weltkriegs-Romanzen. Doch spätestens nach der ersten Kurzgeschichte habe ich mich an den Schreibstil von Richard Yates’ gewöhnt. Und nun konnte ich mich auch voll und ganz auf die neun Geschichten einlassen. Das Lesen des Buches ging sehr zügig voran, was ich zunächst gar nicht gedacht hatte. Jede einzelne der Kurzgeschichten berichtet aus dem Alltagsleben einzelner Personen von „damals“. Ob Hausfrauen, Buchhalter, Reisende: Richard Yates weiß es, die Erlebnisse dieser Personen dem Leser näherzubringen, immer mit einer gewissen Pointe am Ende der jeweiligen Kurzgeschichte. Manchmal muss man mehrmals über das Ende nachdenken. Und ich muss sagen, jede Geschichte hallt bei mir etwas nach, so dass ich immer wieder an das Erzählte denken muss. Die Geschichten sind wunderbar ausgeschmückt, so dass man sich die Szenerien wunderbar vorstellen – jeder Leser auf seine eigene Art und Weise. Auch wenn die Geschichten von einer etwas tragischeren Zeit handeln, habe ich niemals ein schwermütiges Gefühl in meiner Brust beim Lesen gehabt.


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Das Buch ist unter anderem bei Thalia.de* [Affiliatelink] erhältlich.

Ich danke der Verlagsgruppe Random House GmbH herzlich für die Bereitstellung des Buches.


(Dieses Buch ist ein PR-Sample. Dieser Beitrag gibt meine ehrliche und persönliche Meinung zum Buch wider., * = Affiliatelink)

Kommentare:

  1. Kurzgeschichten lese ich auch immer wieder gerne.
    Viele Grüße

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    Antworten
    1. Guten Morgen, das kann ich sehr gut verstehen. Ich wünsche Dir einen schönen Tag. Liebe Grüße Jana

      Löschen

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