Sonntag, 30. Oktober 2016

Buchrezension: Adolf Sievers „Vom Schiffsjungen zum Kapitän: Ein Tagebuch aus der Windjammerzeit“



Über das Buch
Trotz der Gefahren des Seemannslebens – sein Vater starb auf hoher See - tauscht Adolf die vertraute Umgebung seiner Kindheit gegen die große, unbekannte Welt und heuert mit gerade einmal 14 Jahren auf der Brigg W. VON FREEDEN an.

Schon bald muss er feststellen, dass der Seemannsberuf nicht nur schöne Seiten zu bieten hat. Der Autor erzählt u.a. von Moskitoplagen, todbringenden Krankheiten, verrückt gewordenen Besatzungsmitgliedern, Meutereien, lebensbedrohlichen Arbeitseinsätzen in Kriegsgebieten und riskanten Kap-Hoorn-Umsegelungen. Er genießt aber auch grenzenlose Gastfreundschaft, die wunderschöne Fauna und Flora ferner Kontinente, kulturelle Highlights am New Yorker Broadway und vergnügliche Momente als Mitglied einer Matrosenband.

Sein kindlich unverstellter Blick auf seine erlebnisreichen Jahre auf See machen das Buch zu einem ganz besonderen Genuss.

(Quelle: Amazon.de*)


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Format: eBook
Seitenzahl: 142 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum: 01.01.2015
Verlag: Koehlers Verlagsgesellschaft
Preis: 6,99 Euro


Das eBook ist unter anderem bei Amazon.de* erhältlich.


Mit der Thematik der Seefahrt habe ich mich persönlich zugegebenermaßen noch nicht wirklich beschäftigt. Aber manchmal muss man auch mal über den Tellerrand hinausschauen. Das Buch „Vom Schiffsjungen zum Kapitän: Ein Tagebuch aus der Windjammerzeit“ schreibt die echten Abenteuer einer jungen Seemanns, der seine Ausbildung auf diversen großen Schiffen durchläuft. Es beginnt alles mit großen Segelschiffen. Hier fiebert der Leser mit der Besatzung mit. Denn es werden Stürme und Brandungen erlebt. Aber auch die Landgänge sind malerisch ausgeschmückt und durchaus erheiternd. Größtenteils sind die Erzählungen etwas düster, aber genauso stelle ich mir auch die damalige Seefahrt vor. Es wird von den bekannten Krankheiten wie beispielsweise Skorbut und Typhus berichtet. Verschiedenste Ladungen wurden auf den beschriebenen Seereisen verstaut. Mal waren es nur Zucker oder Salz, aber es war auch von lebenden Tieren die Rede, die es nicht immer bis ans Ende der Reise geschafft haben. Zum Ende hin wird der Schiffsjunge Adolf Sievers ein Kapitän, seine Ausbildung auf den Schiffen begann er damals mit 14 Jahren. Zum Schluss landet er auf einem Dampfer, das Ende der Segelschifffahrt war nah. Alles in allem war das Buch sehr lehrreich, denn vieles aus der Seemannssprache kannte ich natürlich nicht. Schwierig waren für mich die Passagen der Unterhaltungen zwischen den Seemännern gewesen, da ich Probleme mit dem Plattdeutsch – ich gehe davon aus, dass es dieser Dialekt war – hatte. Auch wenn das Buch etwas düster beim Lesen wirkt, ich konnte mit dem heranwachsenden Schiffsjungen mitfiebern und habe auch viel über die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg so um 1880 bis nach dem Zweiten Weltkrieg gelernt.

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Kommentare:

  1. Hallo liebe Jana!
    Das Buch hört sich sehr interessant an.
    Lg und noch einen schönen sonntag!

    Verena
    verenasbeautypalace.blogspot.co.at

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    Antworten
    1. Guten Morgen Verena, das Buch war auch recht interessant. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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  2. Ich bin so beeindruckt, dass du so viel liest!!!
    Viele Grüße

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    1. Guten Morgen, zur Zeit habe ich auch einfach Lust dazu. Ich wünsche Dir eine schöne Woche. Liebe Grüße Jana

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