Freitag, 23. September 2016

Buchrezension: Adrian J. Walker „Am Ende aller Zeiten“



Über das Buch
WIE WEIT WÜRDEST DU GEHEN…
FÜR DIE, DIE DU LIEBST?
Edgar Hill ist Mitte dreißig, und er hat sein Leben gründlich satt. Unzufrieden mit sich und seinem Alltag als Angestellter, Familienvater und Eigenheimbesitzer weiß er nur eins: So kann es nicht weitergehen.

Als das Ende kommt, kommt es von oben: Asteroideneinschläge verwüsten die Britischen Inseln. Städte, Straßen, Internet – all das gehört plötzlich der Vergangenheit an. Das Chaos ist gigantisch, die Katastrophe total. Edgar wird von seiner Familie getrennt und vor die größte Herausforderung seines Lebens gestellt: Will er Frau und Kinder jemals wiedersehen, muss er von Schottland nach Cornwall laufen, 500 Meilen durch ein sterbendes Land. Und er muss zu dem Mann werden, der er schon immer sein wollte.

„Ich war fünfunddreißig und steckte bereits gründlich fest. Ich betrachtete mich – Edgar Hill, verheiratet und Vater zweier Kinder, Eigenheimbesitzer, Vollzeit-Angestellter eines zweckfreien Konzerns, der schon bald in Rauch aufgehen würde – als Produkt einer kranken Umwelt, einer hoffnungslos gescheiterten Zivilisation. Mir war unbegreiflich, wie es überhaupt so weit hatte kommen können. Es war ein Witz, aber ohne Pointe. Wie sollten wir uns um den Planeten kümmern, wenn wir uns nicht mal um unser Land kümmern konnten, unsere Stadt, unsere Gemeinde? Um unsere Familien – uns selbst…
Was, wenn alles einfach vorbei wäre?, dachte ich. Wenn sich alles in Luft auflösen würde?

(Quelle: Klappentext des Buches Adrian J. Walker „Am Ende aller Zeiten“)



Über den Autor
Adrian J. Walker wurde Mitte der 70er Jahre in einem Vorort von Sydney geboren, verbrachte aber einen guten Teil seiner Jugend in England. Er studierte in Leeds, arbeitete als Informatiker und lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in London.

(Quelle: Klappentext des Buches Adrian J. Walker „Am Ende aller Zeiten“)


Einband: Paperback
Seitenzahl: 432
Erscheinungsdatum: 25.08.2016
Verlag: Fischer Tor
Preis: 14,99 Euro

Das Buch ist unter anderem bei Thalia.de* [Affiliatelink] erhältlich.


Endzeitszenarien? Ganz ehrlich: So ganz ist das nicht mein Themengebiet. Läuft im Fernsehen ein Film mit Weltuntergangsstimmung, schalte ich weg oder ich lasse meinen Mann widerwillig schauen und suche mir etwas anderes. Als ich mir das Buch „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J. Walker bestellt – schließlich war bzw. ist es gerade Buch des Monats bei Thalia – wusste ich in etwa, dass es sich um genau diese Endzeitstimmung handeln wird. Und dennoch hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, schon allein vom toll gestalteten Cover. Edgar Hill, die Hauptperson der Geschichte, ist ein Typ, in den ich mich sehr gut hineinversetzen kann. Er erzählt seine Story in der Ich-Form, und manchmal spricht er mich als Leser auch direkt an. Das finde ich total klasse. Nachdem der Asteroidenschauer auf Großbritannien herniederregnet, ist nichts mehr von Edgars Haus übrig. Seine Familie und er überleben. Doch nach der Rettungsaktion werden sie dramatischerweise getrennt. Seine Frau Beth und seine Kinder Alice und Arthur befinden sich mittlerweile an einem relativ sicheren Ort, Edgar kam zu spät. Edgar überlegt nicht lang und macht sich zusammen mit weiteren Personen in einer ähnlichen Situation auf den Weg, um an einen sicheren Ort zu gelangen. Immer wieder erleben die Weggefährten schauerliche Situationen. Während des Lesens habe ich immer wieder gehofft und gebangt, mitgefühlt und mitgelitten. Wird Edgar seine Frau und seine Kinder je wieder sehen? Der Ausgang der Geschichte ist jedenfalls für mich unerwartet gewesen. Übrigens: Als ich merkte, dass sich das Buch langsam dem Ende neigte, war ich etwas traurig, weil mich die Geschichte so fesselte und ich nicht so richtig wollte, dass sie gleich vorbei ist.


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(* = Affiliatelink)

Kommentare:

  1. Nice post! Enjoy your weekend!

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    1. Hello, thank you so much. Have a nice day. Best regards Jana

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  2. Das klingt ja nach einer guten Lektüre!
    Viele Grüße und ein schönes Wochenende

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    1. Hallo, das Buch war auch sehr fesselnd. Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße Jana

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